Steinheim / Harald Haslanger In Steinheim musste sich die Mannschaft der U 23 aus Hofherrnweiler geschlagen geben.

In der gut gefüllten Steinheimer Wentalhalle wurden zunächst in zwei Sechsergruppen die vier Halbfinalisten ausgespielt.

In Gruppe A dominierte von Anfang an das engagiert aufspielende Team des TSV Gussenstadt. Mit drei Siegen in Folge, unter anderem auch gegen den späteren Cup-Sieger Hofherrnweiler und im Lokalderby gegen den hoch eingeschätzten Bezirksligisten VfL Gerstetten, wurde der Grundstein für das Halbfinale gelegt.

Auch Lokalmatador TV Steinheim biss sich beim 1:1 gegen den TSV die Zähne aus, ebenso Türkspor Heidenheim, das im letzten Spiel einen Sieg zum Weiterkommen gebraucht hätte. Den zweiten Platz in der Gruppe belegte das junge Team der U 23 der TSG Hofherrnweiler. Die Zuschauer bekamen dabei zumeist Tempofußball gepaart mit spielerischen Akzenten aufgezeigt.

Hofherrnweiler musste zwar in der Vorrunde zwei Niederlagen hinnehmen, aber im entscheidenden Spiel um das Weiterkommen gegen den TV Steinheim drehten die Gäste einen 0:1-Rückstand noch in einen 2:1-Sieg.

Nicht weiter waren damit die Teams von Türkspor Heidenheim, der mit seiner kämpferisch starken Truppe nicht enttäuschende TV Steinheim und die Teams des VfL Gerstetten und des TSV Bartholomä.

In Gruppe B war die Zulassung zum Halbfinale ebenso hart umkämpft. Die schon einige Male in Steinheim siegreichen Nattheimer drückten der Gruppe ihren Stempel auf. Mit nur einem Ausrutscher gegen die SG Heldenfingen/Heuchlingen erreichte die TSG mit zehn Punkten klar den ersten Tabellenplatz. Um Platz zwei spielten lange Zeit mehrere Teams mit. Einen entscheidenden Charakter hatte die Partie des SV Neresheim gegen den Bezirksligisten Heldenfingen/Heuchlingen. Hier konnten sich die offensivstarken Neresheimer mit 3:1 durchsetzen und auch nach Schützenhilfe vom SV Söhnstetten, der den AC Milan Heidenheim im letzten Gruppenspiel mit 3:1 besiegt hatte, den zweiten Platz belegen.

Den ebenfalls in dieser Gruppe spielenden Teams der SG Heldenfingen/Heuchlingen, des SV Söhnstetten, des AC Milan Heidenheim und der SF Fleinheim blieb nur das Nachsehen.

Im ersten Halbfinale zwischen Gussenstadt und Neresheim legte der SV mit zwei schnellen Toren vor und erzielte kurz vor Schluss das entscheidende 3:0 zum Finaleinzug.

Nattheim verliert im Halbfinale 4:1

In einem von spielerischer und taktischer Seite hervorragenden zweiten Halbfinale zwischen Nattheim und der U 23 von Hofherrnweiler konnte Nattheim zunächst den Führungstreffer der U 23 egalisieren, musste dann aber einen überlegt herausgespielten weiteren Gegentreffer zum 1:2 hinnehmen. Kurz danach folgte gar der dritte Treffer der U 23 und trotz hartnäckigen Versuchen der Nattheimer ließ sich Hofherrnweiler nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und erhöhte kurz vor Schluss durch einen Kopfballtreffer noch auf 4:1.

So spielten Gussenstadt und Nattheim das kleine Finale, in dem es lange Zeit 1:1 stand, ehe Philip Rothofer dann wenige Sekunden vor Schluss den Siegtreffer zum 2:1 für Gussenstadt erzielen konnte.

Ein Leckerbissen war das Finale, in dem zunächst Amir Werner seine Farben in Führung brachte. Die TSG konterte mit dem 1:1, dem aber Neresheim schnell das 2:1 folgen ließ. Der erneute Ausgleichstreffer wurde mit der Hacke vorbereitet und von Julian Köhnlein zum 2:2 vollendet.

Eine Verlängerung musste entscheiden und wieder legte Neresheim nach einem schönen Spielzug mit dem 3:2 vor. Am Ende überschlugen sich die Ereignisse und die TSG Hofherrnweiler erzielte binnen einer Minute zwei stark herausgespielte Tore zum 4:3-Sieg.

Bei der Siegerehrung wurde Daniel Hirsch vom TV Steinheim als bester Torspieler des Turniers gekürt. Als besten Spieler des Turniers wählten die Teams Julian Köhnlein von der U 23 der TSG Hofherrnweiler. Den Titel „Bester Torschütze des Turniers“ teilten sich mit Meliksah Everensel vom VfL Gerstetten und den beiden U-23-Spielern Maximilian Blum und Hannes Melzer gleich drei Spieler mit je sechs Treffern.