Heidenheim / hz Bei einem Fußballturnier sprach der HSB Jugendliche an, die sonst nicht so sehr im Verein integriert sind.

Mehr als 50 Jugendliche nahmen am integrativen Fußballturnier „respect2gether“ des Heidenheimer Sportbunds teil. Mit den Worten „Der bessere möge gewinnen!“, eröffnete der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Ernst Chojnacki das Turnier, zu dem sich neben den Fußballern auch Sponsoren und Schaulustige auf dem Fußballfeld neben dem Skaterpark eingefunden hatten. Acht Teams traten an. Auf dem Siegertreppchen standen dann die Teams Sambo Heidenheim, Mixed Mountains und die Flamingos. „Es ist einfach eine tolle Sache für die Jungs, wenn sie sich nach vielen Monaten Training beweisen können, was sie schon erreicht haben. Viele Jugendliche haben schon zum dritten Mal teilgenommen, das zeigt uns, wie gut dieses Angebot bei den Jungs ankommt“, freut sich Projektleiterin Ulrike Zeitler. Sie verweist auf verschiedene offene Trainingsangebote, bei denen keine Vereinsmitgliedschaft nötig ist. Angeleitet werden diese Trainingseinheiten von den vier Übungsleitern, Mike Nahar, ehemaliger Basketballprofi, Iurie Leu, ehemaliger Sambo- und Judoprofi, Eduard Marker und Jurie Marker, beide langjährige Sambo- Übungsleiter. Alle vier Übungsleiter hätten Migrationshintergrund und können sich in die Situation der Jugendlichen gut hineinversetzen, so Zeitler. kf