Großdeinbach / Johannes Kastler Beim Duell der beiden Aufsteiger herrschten extrem schwierige Verhältnisse.

Was den mitgereisten Fans der Spielgemeinschaft Heldenfingen/Heuchlingen in Großdeinbach präsentiert wurde, hatte nur wenig mit Bezirksliga zu tun. Erst nachdem der tiefe Platz nochmal gestreut worden war, konnte das Spiel mit 15 Minuten Verspätung angepfiffen werden. Wetter, Untergrund und ein über weite Strecken überforderter Schiedsrichter ließen kaum ansehnlichen Fußball zu.

In der neunten Minute gelang der SG nach einem Eckball von Camic die 0:1-Führung. Der Torhüter tauchte unter dem Ball durch, und Grüner konnte aus einem Meter flach einschieben. Die SG hatte zunächst die besseren Chancen, die Gastgeber kämpften sich jedoch zunehmend ins Spiel, dessen Fluss vom Unparteiischen durch zweifelhafte Pfiffe auf beiden Seiten immer wieder unterbunden wurde.

Mit einem Freistoß an die Latte eröffnete Großdeinbach den zweiten Durchgang. Ab der 60. Minute übernahm die SG zunehmend die Kontrolle, schnürte die Gastgeber ein und erspielte sich über Pfeiffenberger, Camic und Genova acht teils hochkarätige Chancen, von denen keine den Weg ins Tor fand. Während der SG zuvor noch zwei Elfmeter nach Fouls an Pfeiffenberger und Genova verwehrt wurden, ertönte drei Minuten vor Schluss beim dritten Foul endlich der Pfiff. Der gefoulte Lotter trat selbst an und erzielte vom Punkt den 0:2-Endstand.

SG: Nannt, Usenbenz, Wirth, Berroth, Baur (75. Mauthner), Genova, Lotter (90. Mack), Pfeiffenberger (89. Hiller), Grüner, Seitz, Camic