Ohne Trainer Max Laible musste die TSG Nattheim ihr Heimspiel gegen Spraitbach antreten, da er am Wochenende zum dritten Mal Vater wurde – die TSG sorgte mit den drei Punkten für ein standesgemäßes Geschenk.

Nattheim begann offensiv: Nach elf Minuten ließ sich Kapitän Fischer die Chance nicht nehmen und vollendete souverän zum 1:0. In der 15. Minute verpassten es die Gäste, Fischer im Strafraum rechtzeitig anzulaufen, sodass dieser selber aus spitzem Winkel aufs Tor schoss. Sein Schuss landete unhaltbar zum 2:0 in den Maschen. In der 35. Spielminute konnte Fischer dann zum 3:0 einschießen. Vorausgegangen war eine schöne Vorlage von Patrick Brümmer. Spraitbach kam bis zu diesem Zeitpunkt nicht ein einziges Mal gefährlich vors Tor der Gastgeber.

Nach der Halbzeit schaltete die TSG dann einige Gänge zurück und ließ Spraitbach besser ins Spiel kommen. Viele Stoppfehler und Ungenauigkeiten im Passspiel prägten in der Folge das Spiel. Die Gäste aus Spraitbach schafften es nicht, zu wirklichen Torchancen zu kommen. Zimmermann scheiterte in der 70. Minute noch am Querbalken. Es blieb letztendlich beim hochverdienten und zu keinem Zeitpunkt gefährdeten 3:0, die TSG steht nun auf Rang sieben.
TSG Nattheim: Franke, Zimmermann, Fischer (87. Grundmann), Wagner, Brümmer (74. Lo Giudice), Frank, Scherer, Fabian Horsch, Florian Horsch, Hochholzner, Baamann (65. Wegele)