Heidenheim / Annette Hof In der Verbandsliga gewinnt der FFV Heidenheim 3:0 gegen Berneck/Zwerenberg und ist jetzt Tabellendritter.

In der Frauenverbandsliga hat der FFV Heidenheim daheim 3:0 gegen die Spielvereinigung Berneck/Zwerenberg gewonnen.

Das Spiel verlief jedoch nicht wie erwartet. Die Heidenheimerinnen passten sich zunächst dem trägen Tempo der Gäste an. Auch die gewohnte Zweikampfstärke und Laufbereitschaft wurden nicht auf den Platz gebracht.

Dennoch hatte der FFV einige Chancen zur Führung, die aber nicht konsequent genutzt wurden. Vina Crnoja gab vorne im Angriff immer wieder Impulse. Die Abwehrreihe hatte Schwierigkeiten im Spielaufbau, da sich aufgrund fehlender Laufbereitschaft wenige Anspielstationen und Paßwege boten.

Die beste Aktion in Hälfte eins ergab sich über einen schönen Doppelpass mit Crnoja und Aline Schröm, wobei Letztere die Grundlinie entlangzog und einen präzisen Ball in den Strafraum flankte, welchen Franziska Schüßler und Ramona Schmidt um Haaresbreite verpassten.

Verena Hörger hatte ebenfalls eine gute Chance zum Führungstreffer, doch die Gästekeeperin hielt ihren Abschluss glänzend. In der 44. Minute scheiterten die Gäste bei ihrer einzigen Gelegenheit an FFV-Torspielerin Janina Liber. In der zweiten Halbzeit setzte der FFV auf seine spielerischen Qualitäten und brachte mehr Tempo ins Spiel. Die Innenverteidiger und Sechser kamen besser ins Spiel und eröffneten mit guten Bällen einige Gefährliche Spielzüge in die Spitze. Antonia Di Muro brachte nach ihrer Einwechslung frischen Wind und viel Tempo über die Außenbahn.

Crnjoa setzte sich mit einer starken Einzelaktion durch die gegnerische Abwehr durch und erzielte in der 49. Minute das fällige 1:0.  Nach mehreren Eckbällen brannte es im Berneck-Strafraum. Einen davon verwandelte Schmidt per Kopf in der 67. Minute zum 2:0. Es folgten schöne Kombinationen. In der 89. Minute spielte Tigi Bah einen schönen öffnenden Ball auf Crnoja, die in den Lauf von Anna Serino spielte. Deren satter Abschluss bescherte den 3:0-Endstand.

Für die anstehenden Spiele heißt es für die Heidenheimerinnen, die guten Leistungen der zweiten Hälfte wieder konstant über die gesamte Spielzeit zu bringen. Nach dem Sieg landete der FFV auf Tabellenplatz drei.

FFV: Liber, Halemba (45. Di Muro), Crnoja, Hörger (84. Grätzel), Schüßler, Bah, Neubrand, Schmölz (59. Seriono), Schröm, Schmid, Lederer.