Fußball-Bezirksliga

Drei Siege, ein Remis: Die Teams aus dem Landkreis Heidenheim erwischen einen starken Spieltag

Der FV Sontheim muss nach einem deutlichen Vorsprung gegen den 1. FC Germania Bargau noch um die drei Punkte zittern. Türkspor siegt dank eines Doppeltorschützen. Auch die TSG Nattheim kann sich auf einen Angreifer verlassen.

FV Sontheim/Brenz – 1. FC Germania Bargau 4:3 (2:0) 

Spannung kam beim Heimspiel des FV Sontheim gegen den 1. FC Germania Bargau etwas überraschend noch in der Schlussphase auf. Der Absteiger hatte nach einer überlegenen ersten Spielhälfte nach Toren von Edis Yoldas (25.) und Tim Otto (43.) bereits mit 2:0 geführt. Mit dem dritten Sontheimer Treffer kurz nach Wiederbeginn von Janik Noller schien die Partie bereits entschieden. Doch dann folgte die Antwort der Gäste aus Bargau: Binnen drei Minuten brachten Pablo Di Nunno und Ben Auer (58.) ihr Team wieder in Schlagdistanz.

Kurz darauf stellte Yoldas mit seinem zweiten Tor des Tages den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. In den ereignisreichen Schlussminuten konnten die Bargauer noch einmal verkürzen, der dritte Saisonsieg der Gastgeber geriet aber nicht mehr in Gefahr. Daniel Gentner vergab sogar noch vom Elfmeterpunkt.

FV Sontheim Ebert – Gölz, S. Mack (60. Oberling), E. Mack, Matuschek, Gentner, Noller, Schnürch, Jarzew (69. Rembolg), Otto (77. Gläser), Yoldas (90.+1 Savic).

SG Schwabsberg-Buch – Türkspor Heidenheim 1:3 (0:1)

Jeweils zu Beginn der beiden Spielhälften war Okan Akcay beim 3:1-Erfolg von Türkspor Heidenheim bei der zweitplatzierten SG Schwabsberg-Buch hellwach. In der vierten Minute ließ der Angreifer mit seinem ersten Saisontor das erste Mal jubeln. Gleiches Bild nach Wiederbeginn: Nach drei Umdrehungen des Minutenzeigers war Akcay erneut zur Stelle und traf ein zweites Mal. Die Gastgeber, die ab der 61. Minute wegen eines Platzverweises nur noch zu zehnt spielten, verkürzten in Unterzahl noch einmal auf 1:2. In der Nachspielzeit setzte Firat Ece per Strafstoßtor den Schlusspunkt.

Louis Remmele (Mitte in rot) beim jüngsten Spiel seiner SG Herbrechtingen/Bolheim in Schnaitheim.

Warum Louis Remmele auf die große Fußballkarriere verzichtet

Bei der SG Herbrechtingen/Bolheim spielt mit Louis Remmele ein junger Fußballer, der in der Jugend knapp zwei Jahre im Nachwuchsleistungszentrum beim 1. FC Heidenheim ausgebildet wurde, dann aber die hohen Anforderungen aus persönlichen Gründen nicht mehr stemmen wollte. Was den sympathischen Blondschopf bewegte, wieder zu seinem Heimatverein zurückzukehren und was er mit seiner Mannschaft künftig vorhat.
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Herbrechtingen
Vom Leistungszentrum in die Kreisliga

Türkspor Maksjutov – Ece, Kovacs, Eroglu, Sarraf, Steinmetzer (71. Demir), Stolla (78. Sahan), D. Werner, Di Dio Fiorentino (64. Tulum), Akcay (51. Toth).

TSG Nattheim – SSV Aalen 2:1 (0:0)

Drei ganz wichtige Punkte hat die TSG Nattheim am Sonntagnachmittag eingefahren. Das beweist auch ein Blick auf die Tabelle: Dank des 2:1‑Heimerfolgs gegen den SSV Aalen kletterte das Team von Trainer Thomas Lieb auf den achten Tabellenplatz. Sieggarant bei den Nattheimern war abermals Patrick Brümmer. Der Stürmer sorgte nach einer torlosen ersten Spielhälfte mit einem Doppelpack (56. und 74.) für die komfortable Führung. Mehr als den Anschlusstreffer in der 93. Minute schafften die Aalen nicht und mussten der TSG die drei Punkte überlassen.

TSG Nattheim Papadimas, Hochholzner (77. Baamann, 85. Kammerer), M. Horsch, Uhl, Zimmermann, Eichhorn (46. Nehir), Fischer, Fronz, Gnosa (62. Fa. Horsch), Kaufmann, Brümmer (90. Dumitra).

FV Unterkochen – SG Heldenfingen/Heuchlingen 1:1 (1:1)

Dank großem Kampfgeist hat sich die SG Heldenfingen/Heuchlingen beim FV Unterkochen ein Remis erkämpft. Den frühen Führungstreffer der Gastgeber durch David Weisensee in der 13. Minute konterte die SG noch vor dem Pausenpfiff. Dominik Braun traf für die Gäste per Foulelfmeter zum 1:1 (37.). Nach einer unglücklichen Roten Karte von Paul Hiller in der zweiten Spielhälfte verteidigte die SG das Unentschieden wacker. „Unterkochen war erst überlegen, aber wir haben uns zurückgekämpft und haben den Ausgleich verdient gemacht“, sagte Trainer Daniel Mack. „In Unterzahl hatten wir sogar noch die Chancen auf den Sieg, den Punkt nehmen wir aber gerne mit.“

SG Renner – Baur, Rothfuß, Warzecha, Wurm, Braun, Neumann, Pfeiffenberger (75. Hiller), Ulbrich, Bischoff, Koesler (75. Lindenmaier).