Kreis Heidenheim / Edgar Deibert Die TSG Schnaitheim, der SC Hermaringen sowie der FV Sontheim und der TV Brenz kümmern sich um Menschen, die zur Risikogruppe gehören.

Die Coronakrise erzeugt eine große Solidarität bei den Einwohnern des Landkreises, auch bei den Sportlern. So wollen die Fußballer der TSG Schnaitheim ihren Mitmenschen helfen und haben dafür die Aktion „Zusammenhalten trotz Abstand halten“ ins Leben gerufen. Die TSG-Kicker wollen hilfsbedürftige Menschen, die einer Risikogruppe angehören oder in Quarantäne sind, im Gebiet Schnaitheim/Aufhausen bei Einkäufen und Botengängen unterstützen.

Zu erreichen sind die Schnaitheimer Fußballer unter der Telefonnummer 01522.6416208 oder unter der E-Mail-Adresse corona@tsg-kicker.de

Die Kicker des SC Hermaringen haben ebenfalls eine Nachbarschaftshilfe gegründet. Auch hier sollen Menschen, die zur Risikogruppe gehören, entlastet werden. Für Einkäufe oder Botengänge kann die Telefonnummer 0173.4160287 gewählt werden.

Auch der FV Sontheim und der TV Brenz möchten in dieser Zeit nicht untätig sein und demonstrieren Geschlossenheit. Die zwei größten Vereine der Gemeinde arbeiten bei der Aktion „Helfen statt trainieren“ Hand in Hand. Dabei haben sie auch die Rückendeckung des Bürgermeisters Matthias Kraut.

„Wir wollen anderen den Rücken freihalten und Risiken minimieren“, sagt Hannes Blank, einer von zwei Abteilungsleitern der Sontheimer Fußballer, zu der Aktion. Menschen, die zur Risikogruppe gehören und somit nicht mehr aus dem Haus gehen sowie in Sontheim, Brenz oder Bergenweiler wohnen, können sich per Email unter fv-sontheim@tv-brenz.de melden. Oder unter der Telefonnummer 07325.4090704 (täglich von 9 bis 14 Uhr, Whatsapp auch über diese Nummer möglich).

Käufer sowie die Ausführenden des Freundschaftsdienstes sollen dabei nicht persönlich in Kontakt kommen, Wohnungen oder Häuser werden aufgrund des Coronavirus-Gefahr daher nicht betreten. „Gemeinsam schaffen wir das!“, lautet die Botschaft des FV Sontheim und des TV Brenz.

In den unteren Fußballklassen sowie im Handball ruht der Spielbetrieb aufgrund der Coronakrise. Edgar Deibert