Auch auf den Fußballplätzen in Baden-Württemberg wird vorerst kein Ball mehr rollen. Die Landesverbände einigten sich am Freitagabend darauf, den Ligabetrieb bis Jahresende auszusetzen.

„Die Entscheidung war erforderlich, nachdem die Landesregierung bis zum Abend weder eine neue CoronaVO noch eine CoronaVO Sport verkündet hat. Zu erwarten ist jedoch, dass jedenfalls eine Kabinennutzung ab morgen nur noch unter 2G-plus-Voraussetzungen möglich sein wird“, schreibt der Württembergische Fußballverband (WFV) auf seiner Internetseite, „möglicherweise gilt dies zudem auch für die Sportausübung.

Vor dem Hintergrund dieser Rechtsunsicherheit und ganz kurzfristig zu erwartender Verschärfungen, ist eine Fortsetzung des Spielbetriebs nicht zu vertreten.“

Spielbetrieb nicht mehr zumutbar

Zuvor hatte es der Verband den Vereinen die Möglichkeit gegeben, dass sie Spiele absagen, wenn sich beide beteiligen Teams darauf einigen. Bereits am vergangenen Wochenende hatte es daher zahlreiche Verlegungen gegeben. Nach den neuerlichen Entwicklungen zog der Verband nun die Reißleine.

„Wir halten einen Spielbetrieb unter diesen Bedingungen für nicht mehr zumutbar. Unsere Vereine haben all die Regelungen in den vergangenen Wochen mit viel Engagement und Disziplin umgesetzt. Über Nacht Tests für das ganze Team zu organisieren, das können wir von niemandem verlangen“, begründete WFV-Präsident Matthias Schöck die kurzfristige Absetzung der Partien.

Damit ruht der Spielbetrieb im Amateurfußball in ganz Baden-Württemberg bis zum Ende der Winterpause. Dies gelte auch für die Oberliga, schreibt der WFV. Trainings seien für Mannschaften unter den Vorgaben der Corona-Verordnung weiterhin möglich.

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