Nach dem Beschluss der Ministerpräsidenten-Konferenz und Bundeskanzlerin Angela Merkel, den „Lockdown“ bis mindestens 18. April zu verlängern, gibt es keine weiteren Lockerungen, wie im vierten Öffnungsschritt des Stufenplanes zunächst vorgesehen.

Für den Sport gelten die seit dem 8. März gültigen Regelungen unverändert. Somit kann auch weiterhin – abhängig von einem stabilen Inzidenzwert je Landkreis – ein Gruppentraining für bis zu 20 Kinder unter 15 Jahren (unterhalb Inzidenzwert 100) oder ein Gruppentraining von bis zu 10 Personen über 15 Jahren (unterhalb Inzidenzwert 50) stattfinden. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg liegt allerdings nur noch in wenigen Fällen unter 50; der Wert von 100 ist bereits in neun württembergischen Landkreisen überschritten. Im Kreis Heidenheim lag er zuletzt bei 82.

Kretschmann zu den Corona-Beschlüssen Wird in ganz Baden-Württemberg die Notbremse umgesetzt?

Baden-Württemberg

„Mit den politischen Entscheidungen wird es immer unwahrscheinlicher, dass der Spielbetrieb im Amateurfußball nach einer angemessenen Vorbereitungszeit bis zum 9. Mai wieder aufgenommen und die Saison 2020/21 zu einem sportlichen Abschluss gebracht werden kann“, heißt es vonseiten des Württembergischen Fußballverbandes.

Gibt es am 9. April eine Entscheidung?

Der WFV-Beirat will in seiner Sitzung am 9. April darüber beraten, ob eine Fortsetzung der laufenden Spielzeit und damit eine sportliche Wertung noch realistisch ist, oder ob die Meisterschaftsrunden im Amateurfußball annulliert werden müssen. Eine Annullierung der Meisterschaftsrunden wäre ohne Auswirkung auf die laufenden Pokalwettbewerbe, so der WFV weiter.

In den kommenden Tagen soll zudem ein Austausch zwischen den drei baden-württembergischen Fußballverbänden stattfinden.