Auf Sportplätzen werden „zu Zwecken der Nachverfolgung von möglichen Infektionswegen“ von den Zuschauern in der Regel folgende Daten erhoben: Vor- und Nachname, Anschrift, Telefonnummer („soweit vorhanden“) sowie Datum und Zeitraum der Anwesenheit. Entsprechende Zettel müssen von den Vereinen vier Wochen aufgehoben (Aufbewahrungspflicht) werden, damit sie vorweisen können, welche und wie viele Menschen da waren. „Wir können aber nicht kontrollieren, ob jeder seinen richtigen Namen reinschreibt“, sagt Hannes Blank vom FV Sontheim.

Abstand beim Einlaufen

Die Corona-Checkliste des WFV umfasst 17 Punkte. So sollen die Spieler beim Einlaufen einen Abstand von 1,5 Metern einhalten. Lediglich während des Spiels muss dieser Mindestabstand nicht eingehalten werden. Auf dem Spielfeld dürfen die Fußballer sich nicht abklatschen (kein Handschlag). Auch dürfen sie nicht aufs Spielfeld spucken. Zudem soll Jubel mit Körperkontakt vermieden werden. Darüber hinaus sollen die Kabinen mit einem Mund-Nasen-Schutz betreten werden, auch sollen die Kicker vor und nach dem Spiel mindestens 30 Sekunden lang die Hände waschen. Die Vorgaben gelten zunächst bis 31. Oktober.

Mannschaften in Quarantäne

Infizierte Spieler und ihre Mannschaft werden für 14 Tage aus dem Spielbetrieb genommen. In der Bezirksliga gab es zwei solcher Fälle. Wegen einer Covid-19-Infektion innerhalb der Mannschaft der SG Schwabsberg/Buch und einer vom Gesundheitsamt ausgesprochenen Quarantäne wurden ihre Partien abgesetzt und müssen nachgeholt werden. Aktuell betrifft dies die SG Kirchheim/Trochtelfingen.

Der vereinsinterne Hygienebeauftragte komme bei der SG Herbrechtingen/Bolheim laut Leiter Rudi Geiger in jedes Training. Ähnlich sei dies auch beim TV Steinheim, bei dem Guido Rieberger als Hygienebeauftragter die Einhaltung des Konzepts überwacht, erklärt Rainer Schaller.

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