In den Amateurklassen haben die meisten Vereine aus dem Landkreis Heidenheim noch einen Spieltag vor der regulären Winterpause zu bestreiten. Doch wird am kommenden Wochenende tatsächlich gespielt? Im benachbarten Bayern, aus Sicht vieler Kreisverein nicht weit entfernt, wurde am Mittwoch, 24. November, die sofortige Winterpause ausgerufen.

„Während nahezu 95 Prozent der bayerischen Amateurfußballer*innen ohnehin bereits in der regulären Winterpause sind, ruft der Bayerische Fußball-Verband (BFV) auch für die restlichen Klubs bei Frauen und Herren (mit Ausnahme der im Sommer explizit als Profiliga eingestuften Regionalliga Bayern), sowie bei Juniorinnen und Junioren die spielfreie Zeit aus und setzt die für dieses Jahr noch vorgesehenen Partien in den BFV-Ligen und -Pokalwettbewerben ab“, heißt es vonseiten des BFV.

Geregelter Spielbetrieb in Bayern nicht durchführbar

Grund dafür sei der Beschluss des Bayerischen Landtags, der die epidemische Lage für den Freistaat festgestellt hat. „Mit dieser Entscheidung und den daraus resultierenden, zunächst bis zum 15. Dezember 2021 getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, sieht der BFV einen flächendeckenden und geregelten Spielbetrieb für nicht mehr durchführbar an.“

Landkreis Heidenheim

Betroffen von dieser Entscheidung sind auch Spieler und Trainer aus dem Landkreis Heidenheim, die bei bayerischen Vereinen sind. So hätte zum Beispiel der Niederstotzinger Coach Roland Häge mit der SpVgg Bachtal (Tabellenführer Kreisklasse West 2) am Sonntag noch ein Heimspiel gegen Weisingen bestritten. Und der Hermaringer Stürmer Philipp Schmid wäre mit dem FC Gundelfingen (Bayernliga) am Samstag bei Türkspor Augsburg angetreten.

WFV berät sich am Donnerstagabend

Der WFV würde gerne die Saison, Stand Mittwochnachmittag, 24. November, regulär fortsetzen, erklärt Heiner Baumeister, Abteilungsleiter Kommunikation des WFV.

Allerdings kommt beim WFV am Donnerstagabend, 25. November, eine größere Runde zusammen, in der die aktuelle Situation beleuchtet werden soll. Es bleibt also abzuwarten, wie es im WFV-Gebiet weitergeht.