Am 7. Juni 1980 gastierten die Bayern als amtierender deutscher Meister im Albstadion und bezwangen in einem Freundschaftsspiel den damaligen HSB mit 7:3. Rund 6000 Zuschauer sahen Paul Breitner, Klaus Augenthaler und Co. zu.

Dieter Hoeneß erzielte drei Bayern-Treffer. Für den HSB war neben Erwin Scherer noch zweimal Andreas Merkle erfolgreich, der später unter anderem als Profi beim Hamburger SV Bundesliga-Luft schnupperte.

Auch um Punkte ging es schon zwischen beiden Teams, wie Frank Schmidt gestern bemerkte. Allerdings traf der FCH in gemeinsamen Drittliga-Zeiten jeweils auf die zweite Mannschaft des FC Bayern. Die Bilanz ist aus Heidenheimer Sicht positiv: Von vier Spielen gewann der FCH drei, verlor nur einmal.

Einziger aktueller FCH-Spieler, der schon mal bei Bayern unter Vertrag stand, ist Niklas Dorsch. „Auch ihn habe ich zu Rate gezogen. Er kennt die Spieler, hat einige Besonderheiten ausgemacht“, so Schmidt.

Heidenheims Trainer wehrte sich im übrigen gegen die öffentliche Mutmaßung, beim FCH habe es in den vergangenen Wochen eine Art Index gegeben, wonach die Spieler das Wort „Bayern“ nicht erwähnen dürfen und im Missbrauchsfalle mit 20 Euro zur Kasse gebeten wurden: „Ein Blödsinn! Wer so etwas verzapft, gehört eigentlich eingesperrt.“