Frauenbasketball / Edgar Deibert Der HSB empfängt ohne die verletzte Nina Barth den Tabellenzweiten Möhringen.

Eine bittere Diagnose erreichte die Regionalliga-Basketballerinnen des HSB nach ihrem Derbysieg gegen Ulm: Topscorerin Nina Barth hat einen Mittelhandbruch am kleinen Finger erlitten und wurde inzwischen gestern operiert. Damit fällt die 27-Jährige, die mit einem Punkteschnitt von 12,4 die neuntbeste Werferin der Liga ist (136 Punkte in 11 Spielen), aber voraussichtlich für den Rest der Saison aus.

„Das tut uns natürlich richtig weh“, sagt Mike Naher. „Nina ist eine außergewöhnliche Spielerin und nicht eins zu eins zu ersetzen“, betont der Heidenheimer Trainer an. „Allerdings ist das auch zugleich eine Chance für andere Spielerinnen, um auf mehr Spielminuten zu kommen“, fügt Nahar an. Dabei denkt der 47-Jährige etwa an die noch jungen Spielerinnen wie Viktoria Tjan, Chiara Cedrone oder Tugce Karatas.

Mit dem SV Möhringen gastiert am morgigen Sonntag der Tabellenzweite in der Landkreishalle (15.30 Uhr), der HSB ist weiterhin Schlusslicht. Dennoch sieht Nahar seine Mannschaft nicht chancenlos. Mut mache ihm vor allem die Entwicklung, die der HSB als Aufsteiger in der neuen Liga bislang gemacht habe.

So gab es in der Hinrunde in Ulm noch eine deutliche 46:73-Niederlage. „Wir kommen nach einer halben Saison besser mit der Liga zurecht und können uns auf diesem Niveau besser durchsetzen“, erklärt Nahar.

„Zweite“ in den Play offs

Im Anschluss tritt die zweite Mannschaft der HSB-Basketballerinnen um 17.30 Uhr in ihrem ersten Play-off-Spiel gegen Wangen an. Gespielt wird dabei im Modus „best of three“. Das Team, das zuerst zwei Partien für sich entscheidet, gewinnt.