Heidenheim / Thomas Jentscher Frank Schmidt blickt nach dem „verdienten Arbeitssieg“ gegen Dresden auf das Spiel gegen Leverkusen.

Wie Schmidt erwartet hatte, entwickelte sich gegen die Sachsen ein ganz anderes Spiel als drei Tage zuvor gegen Kiel. „Der Gegner hat sich teilweise zurückgezogen, wir hatten viel den Ball, haben aber anfangs noch nicht so in die Tiefe gefunden wie wir uns das vorgestellt haben“, analysiert der Heidenheimer Trainer. Nach 35 Minuten fiel dann doch das Tor. Schmidts Erklärung: „Weil wir das erste Mal über die rechte Seite den Raum genutzt haben, Marnon Busch sein Tempo ausspielt und Nikola Dovedan das hervorragend macht.“

Ein verdienter Arbeitssieg

In der zweiten Halbzeit habe es sein Team verpasst für Ruhe zu sorgen. So hätte auch noch der Ausgleich fallen können, aber sein Team konnte dies letztlich verhindern. Schmidt: „Am Schluss ist es für mich ein Arbeitssieg – und auch verdient.“

Große Zeit zur Analyse bleibt ohnehin nicht, schon am Dienstag wartet die Aufgabe im DFB-Pokal gegen den frischgebackenen FC-Bayern-Bezwinger Bayer Leverkusen. Für die Heidenheimer ist dies das dritte Spiel in nur sechs Tagen. Sind da noch genügend Körner da? „Kraft kostet es natürlich, wenn du aus der Vorbereitung kommst und hast gleich zwei so intensive Spiele“, meint Schmidt und betont wie wichtig gerade deshalb ein Erfolgserlebnis war.

„Für mich war klar, wenn wir heute gewinnen, haben wir ein bis zwei Prozent mehr Chancen und mehr Glauben, aber deshalb sind es trotzdem nur acht bis zehn Prozent“, erklärt der FCH-Coach mit Blick auf die Partie am Dienstag gegen den Erstligisten.

So war auch für Sonntag und Montag Regeneration angesagt. „Wir müssen uns so gut wie möglich erholen, vielleicht die ein oder andere Änderung vornehmen, denn wir müssen viel laufen, brauchen viel Kraft“, sagt Schmidt.

Trotzdem ist er überzeugt, dass seine Mannschaft gegen Leverkusen nicht sang- und klanglos untergehen wird. „Wir werden aber auch was probieren, werden uns nicht hinten rein stellen.“