Profifußballer und ehemalige Kicker sind verrückt danach: Ob Cristiano Ronaldo, Lionel Messi oder Neymar – Padel ist ziemlich angesagt. Es wird mit Schlägern, einem Ball und einem Netz gespielt, erinnert stark an Tennis, verbindet aber auch Elemente von Squash. Padel, das in Acapulco (Mexiko) erfunden worden sein soll, erobert die Sportszene wie im Flug. Da bleibt die Frage nicht aus: Wie sieht’s damit im Landkreis Heidenheim aus?
Genügend Vereine, die daran Interesse haben sollten, gibt es zumindest. Wobei dann doch einiges zu beachten gilt. Ein Padel-Platz hat zum Beispiel Wände, die strenge Konstruktionsstandards erfüllen müssen. Das Wandglas besteht aus gehärtetem Sicherheitsglas. Kein Wunder also, dass Vereine mit spezialisierten Betreiberfirmen zusammenarbeiten.

An so einer Firma sind Jan Schöppner und Jonas Föhrenbach, Profis des Bundesligisten 1. FC Heidenheim und selbst Padel-Fans, beteiligt. „Padelfino“ hat sich darauf spezialisiert, Padel-Sportanlagen für Sportvereine zu bauen und zu betreiben. „Als aktive Profifußballer haben wir unsere Begeisterung für Padel entdeckt und möchten diese gemeinsam mit Vereinen in Süddeutschland teilen“, heißt es auf der Homepage des Start-Ups (neben Föhrenbach und Schöppner sind auch Pius Dorn und Hendrik Hofgärner beteiligt). Und weiter: „Wir bringen Padel zu euch.“

Padel-Fans können sich also schon mal freuen, denn auch diese Ankündigung ist öffentlich: „Heidenheim an der Brenz bekommt dank der TSG Schnaitheim und Padelfino seine ersten drei Padelplätze.“ Mit der TSG befindet sich derzeit also ein Projekt in Planung, das dem Vernehmen nach im Frühjahr eröffnet werden soll. Genaueres ist aktuell noch nicht spruchreif, daher möchte sich dazu niemand von der TSG offiziell äußern.
Dies trifft übrigens auch auf zwei weitere Vereine aus dem Landkreis zu. Padel spielen möchte wohl jeder, darüber sprechen aber nicht. Noch nicht.

