HZ-Heimspiel-Orakel

So erinnert sich FCH-Fan Raphaela Pöllmann an das historische erste Spiel bei Borussia Dortmund

Mit sieben Jahren ist Raphaela Pöllmann aus ihrer Heimatstadt Heidenheim nach Dortmund gezogen. Inzwischen ist sie Mitglied beim FCH und bei Borussia Dortmund. Warum sie das Hinspiel der Mannschaften als „ein einziger Gänsehautmoment“ beschreibt und wie sie das zweite Aufeinandertreffen am Freitag, 2. Februar, um 20.30 Uhr tippt.

Vor über 80.000 Zuschauern holte der 1. FC Heidenheim in der Hinrunde bei Borussia Dortmund seinen historischen ersten Bundesliga-Punkt. Vor dem Wiedersehen der Mannschaften am Freitagabend auf dem Schlossberg erinnert sich FCH- und BVB-Mitglied Raphaela Pöllmann an ihr schönstes Fußballerlebnis: „Es wurde Bier geworfen und wir haben gefeiert, es war unfassbar.“ Konkret meint sie den Moment, in dem Tim Kleindienst vor dem Gästeblock per Elfmeter zum 2:2-Endstand traf. „Ich war ganz vorne bei den Ultras. Das ganze Spiel war ein einziger Gänsehautmoment“, schwärmt Pöllmann, die zudem davon beeindruckt war, dass die Dortmunder Fans den rund 4.000 FCH-Anhängern nach dem Spiel anerkennend Beifall klatschten und Respekt zollten.

Der FCH ist der Lieblingsverein der 24-Jährigen, doch auch zu Borussia Dortmund hat sie eine besondere Verbindung. Mit sieben Jahren zog sie mit ihrer Familie nach Dortmund. Dort war es dann die große Meisterfeier des BVB 2011, die ihre Faszination für den Fußball weckte. „Es waren mehrere 100.000 Leute da. Das war sehr eindrücklich“, erzählt Pöllmann. Es folgten die ersten Stadionbesuche in Heidenheim, bei dem sie in der Rückrunde der Saison 2022/23 Mitglied wurde. Die Mitgliedschaft beim BVB schloss sie kurz davor ab – auch um eine kleine Chance auf Tickets zu haben. „Ich bin manchmal mit zwei bis drei Geräten in der Warteschlange und brauche trotzdem Glück, um ein Ticket zu bekommen“, berichtet sie.

Bei FCH-Auswärtsspielen dabei

Während die Heidenheimerin vor einigen Jahren noch immer wieder in der legendären „Gelben Wand“ stand und auch ab und zu in der Voith-Arena vorbeischaute, ist das inzwischen schwieriger geworden. Über Münster und Köln landete Pöllmann in Paderborn, wo sie studiert, um Hebamme zu werden. Dort ist sie inzwischen auch bei einer Kreisligamannschaft selber am Ball. Trotzdem unterstützte sie den FCH in dieser Saison bereits bei den Auswärtsspielen in Wolfsburg, Dortmund, Mönchengladbach und Leverkusen – und in der vergangenen Saison natürlich in Paderborn und beispielsweise Hannover.

Pöllmann wünscht sich im HZ-Heimspiel-Orakel wieder ein 2:2

Nur zu gern würde Pöllmann am Freitag mal wieder ein FCH-Heimspiel besuchen, doch zwei Prüfungen in der darauffolgenden Woche machen ihr einen Strich durch die Rechnung. Für das Spiel gegen den Champions-League-Teilnehmer ist sie zuversichtlich: „Ich glaube, dass es unsere Heidenheimer wieder schaffen werden, den Dortmundern ein 2:2 abzutrotzen“, tippt sie in der zehnten Folge des HZ-Heimspiel-Orakels.

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