Heidenheim / HZ Fußball-Zweitligist 1. FC Heidenheim bastelt weiterhin fleißig an seinem Kader. Dieses Mal betrifft es das Trainerteam beim Tabellenvierten.

Ende Juni 2020 wäre der Vertrag mit Bernhard Raab ausgelaufen. Nun haben sich der 54-Jährige und der Zweitligist auf eine Verlängerung bis Sommer 2023 geeinigt. Damit bleibt der gebürtige Karlsbader, gemeinsam mit Dieter Jarosch, weiterhin einer der beiden Co-Trainer von Frank Schmidt, dessen Vertrag ebenfalls bis 2023 datiert ist. Raab und Schmidt hatten in der Saison 2010/11 gemeinsam den Fußballlehrer-Lehrgang beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) absolviert.

„Die Vertragsverlängerung von Bernhard Raab sorgt auch auf der Position des Co-Trainers für Kontinuität, was uns sehr freut und im Trainerteam Planungssicherheit gibt“, wird Holger Sanwald in einer entsprechenden Vereinsmitteilung zitiert. Raab habe, zunächst in seiner Funktion als Leiter des Nachwuchsleistungslentrums und seit zwei Jahren als Schmidts Co-Trainer, „einen erheblichen Anteil an unserer erfolgreichen sportlichen Entwicklung beim FCH“, so der Vorstandsvorsitzende weiter.

Raab ergänzte in der Pressemitteilung: „Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit der Mannschaft und dem Trainerteam. Wir wollen dem erfolgreichen Weg der letzten Jahre weitere Episoden hinzufügen!“

Seit der Saison 2018/19 ist Bernhard Raab Co-Trainer von Frank Schmidt. Zuvor war der Fußballlehrer und studierte Pädagoge (Lehramt Sport, Mathematik, Geschichte) Leiter des Nachwuchsleistungszentrums beim FCH und trainierte zudem zeitweise die U-19-Junioren in der Bundesliga.

Vor seinem Wechsel an die Brenz war der frühere Bundesligaprofi für zwei Jahre als Cheftrainer beim aserbaidschanischen Erstligaclub Sumgayit FC tätig. Zuvor hatte er für den damaligen Drittligisten SV Wehen Wiesbaden gearbeitet (2008 bis 2011), unter anderem als Nachwuchsleiter und interimsweise als Sportdirektor.

Während seiner aktiven Karriere hatte Bernhard Raab unter anderem für den Karlsruher SC gespielt. Für die Badener war er zwischen 1987 und 1990 insgesamt 31-mal in der Bundesliga aufgelaufen.

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Wer Bernhard Raab sprechen hört, stellt einen nicht zu identifizierenden Dialekt fest. Als „Badenser mit hessischem Einschlag“ bezeichnet sich der 48-Jährige selbst. Raab kommt aus Karlsruhe, wo er auch 1987 bis 1990 als Bundesligaspieler aktiv war.