Fußball-Bundesliga

Unterschiedliche Aussagen zum Thema Abstieg: Frank Schmidt sieht kein Problem mit FCH-Boss Holger Sanwald

Trainer Schmidt hat sich mit dem Bundesliga-Abstieg des 1. FC Heidenheim mehr oder weniger abgefunden, der Vereinschef sieht das anders. Nun geht es im Landesduell gegen den Tabellendritten.

Trainer Frank Schmidt sieht kein Problem darin, dass er im Unterschied zum Vorstandsvorsitzenden Holger Sanwald kaum noch Hoffnung auf den Verbleib des 1. FC Heidenheim in der Fußball-Bundesliga hat. „Man kann das unterschiedlich sehen, und das ist doch klar, dass das auch mit jedem was macht“, sagte Schmidt vor dem Heimspiel des Schlusslichts gegen den Tabellendritten TSG Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr/Sky). 

Während sich Schmidt nach dem 0:2 bei Werder Bremen mit dem Abstieg des seit elf Spielen sieglosen FCH weitgehend abgefunden hat, beurteilte Sanwald die Situation direkt nach der Niederlage anders. Es sei so, „dass zehn Spieltage vor Schluss eine Saison noch nicht vorbei ist“, sagte Sanwald der Heidenheimer Zeitung. „In meinem Leben habe ich immer nach der Maxime gehandelt: Kämpfen bis zum Schluss.“

Steht mit dem 1. FC Heidenheim vor schweren Wochen: Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald.

Warum FCH-Boss Holger Sanwald die Lage beim 1. FC Heidenheim anders sieht als Trainer Frank Schmidt

Jetzt spricht der Chef! Holger Sanwald hat den Glauben an den Klassenerhalt des 1. FC Heidenheim noch nicht verloren. Während sich Trainer Frank Schmidt nach dem erschreckend schwachen Auftritt beim SV Werder Bremen ernüchtert zeigte, blickte der FCH-Vorstandsvorsitzende kämpferisch nach vorn und machte eine klare Ansage an die Mannschaft:
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„Ein Wunder reicht nicht .... Es müssen zwei sein“

Schmidt dagegen erklärte in Bremen, „dass wir nicht daran vorbeikommen zu sagen, dass unser Weg – Stand heute – in die 2. Liga führt“. Wegen der unterschiedlichen Aussagen gebe es aber kein Problem zwischen den beiden langjährigen Führungspersönlichkeiten. 

Maßlos enttäuscht vom Auftritt des 1. FC Heidenheim beim SV Werder Bremen: Trainer Frank Schmidt.

Warum FCH-Trainer Frank Schmidt zum ersten Mal überhaupt öffentlich von der Rückkehr in die 2. Liga spricht

Das war’s dann wohl endgültig! Nach der 0:2-Niederlage des 1. FC Heidenheim im Kellerduell beim SV Werder Bremen konnte Frank Schmidt seine Enttäuschung nicht verbergen. Der 52-Jährige wollte nichts beschönigen, sondern gewährte einen tiefen Blick in seine Gefühlslage und sprach deutlich vom Heidenheimer Abstieg:
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Seiner Meinung nach brauche es aber mehr als ein Wunder, um den Abstieg noch zu verhindern, sagte Schmidt nun vor dem Landesduell gegen den Champions-League-Kandidaten Hoffenheim. „Ein Wunder reicht nicht, um noch die Klasse zu halten. Es müssen zwei sein.“

Heidenheim steht vor dem 25. Spieltag mit 14 Punkten bereits acht Zähler hinter dem Relegationsplatz. Dennoch will sich Schmidt den Optimismus, am Samstag den vierten Saisonsieg zu feiern, nicht nehmen lassen. Die TSG habe aber „nahezu keinen Schwachpunkt in der Mannschaft, sie spielen einen tollen Fußball“.

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Diant Ramaj, der in Bremen wegen eines Infekts gefehlt hat, kehrt ins Heidenheimer Tor zurück. Ausfallen werden dagegen Leonidas Stergiou wegen eines kleinen Muskelfaserrisses, wie Schmidt erklärte, sowie Tim Siersleben und Arijon Ibrahimovic, die beide krank seien.