Heidenheim/Osnabrück / Nadine Rau Der Innenverteidiger Timo Beermann wechselt nach sieben Jahren beim 1. FC Heidenheim zum VfL Osnabrück und damit zurück zu dem Verein, bei dem er ausgebildet worden ist.

Nicht nur Sebastian Griesbeck, auch Timo Beermann verlässt den FCH. In der kommenden Saison spielt der 29-Jährige für den VfL Osnabrück und damit wieder für den Verein, bei dem er ausgebildet worden ist.

Holger Sanwald sagt über den Abgang von Timo Beermann: „Genau wie Sebastian Griesbeck wird auch Timo Beermann eine sportliche und persönliche Lücke bei uns hinterlassen, die es für uns zu schließen gilt. Nach seinem Wechsel zu uns hat er sich damals in der Vorbereitung direkt einen Kreuzbandriss zugezogen. Aber er hat sich zurückgekämpft und wir konnten nach unserem Aufstieg in der 2. Bundesliga immer auf ‚Eule‘ als Leistungsträger zählen. Auch in der aktuellen Saison hat er sich vorbildlich und professionell verhalten – auch, wenn er mal weniger Spielzeit bekam. Seit März gehörte er wieder zu unserem Stammpersonal. Damit war er mit ein Garant für unsere stabile Defensive.“

23 Pflichtspiele für den FCH

Und was sagt Beermann nach sieben Jahren beim FCH? „Der FCH und Heidenheim sind für mich als Norddeutscher in den letzten sieben Jahren zu meiner beruflichen und privaten Heimat geworden. Die Entwicklung des FCH ist absolut bemerkenswert und ist auch noch lange nicht zu Ende. Ich bin dankbar, dass ich lange Zeit ein Teil dieser Entwicklung sein durfte und wünsche dem FCH, den Verantwortlichen und den Fans alles Gute. Für mich beginnt nun ein neues spannendes Kapitel, das mich nach sieben tollen Jahren in Heidenheim wieder zu meinem Heimatverein bringt.“

In der jetzt abgelaufenen Spielzeit absolvierte Timo Beermann 23 Pflichtspiele für den FCH, dabei gab der 29-jährige Linksfuß eine Vorlage. In sieben Jahren lief er in der Bundesliga-Relegation, der 2. Bundesliga, der 3. Liga und dem DFB-Pokal 118 Mal für den FCH auf und erzielte dabei sechs Tore.

Nach sieben Jahren beim 1. FC Heidenheim wechselt der Mittelfeldakteur Sebastian Griesbeck zum Erstligisten Union Berlin.

Das unglückliche 2:2 gegen Werder Bremen muss noch verarbeitet werden, aber schon jetzt ist klar, dass die Heidenheimer nicht alle Leistungsträger halten können.

Welche Lehren zieht der FCH aus dem knappen Scheitern in der Relegation? Ein Kommentar von Thomas Jentscher: