Bundesliga

1. FC Heidenheim gegen Augsburg: Beste dabei, Maloney nicht, Beck fraglich

Der Top-Scorer steht wieder zur Verfügung, ein Duo dagegen nicht. Heidenheim gastiert in Augsburg und peilt den nächsten Schritt in Richtung Klassenerhalt in der Bundesliga an.

Top-Scorer Jan-Niklas Beste hat seine muskulären Probleme überstanden und steht dem Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Heidenheim wieder zur Verfügung. «Er ist ins Training eingestiegen, hat voll trainiert. Deswegen sehe ich bei ihm auch kein Risiko», sagte Trainer Frank Schmidt einen Tag vor der Partie beim FC Augsburg am Samstag (15.30 Uhr/HZ-Liveticker). Verzichten muss er aber weiterhin auf Lennard Maloney. Zudem sei Adrian Beck umgeknickt und werde daher «höchstwahrscheinlich ausfallen».

Niklas Beste zog sich beim Auswärtsspiel des 1. FC Heidenheim bei Union Berlin eine Verletzung im Oberschenkel zu.

Wie gut ist der 1. FC Heidenheim ohne Niklas Beste und Lennard Maloney?

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Ausfälle beim Bundesligisten

Im Hinspiel gaben die Heidenheimer beim Debüt von FCA-Coach Jess Thorup eine 2:0-Führung noch aus der Hand und unterlagen mit 2:5. «Ich habe der Mannschaft gesagt, es gibt keine Revanche. Es geht immer um die aktuelle Situation», sagte Schmidt. Als Elfter steht der Aufsteiger auch nach der jüngsten Niederlage gegen Eintracht Frankfurt weiter ordentlich da. «Es geht weiter darum, so schnell wie möglich Punkte zu holen, um den Klassenerhalt einzutüten. Gegen Augsburg haben wir die nächste Chance dazu, das sehe ich ganz pragmatisch», sagte Schmidt.

Nach schwierigem Start: Marvin Rittmüller gehört bei Eintracht Braunschweig mittlerweile zum Stammpersonal.

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Nach Wechsel im Sommer

Mit Blick auf die Zukunft machte der Coach deutlich, weshalb die Heidenheimer großes Interesse an einer Weiterverpflichtung des von Werder Bremen ausgeliehenen Eren Dinkci über die Saison hinaus haben. «Seine Torgefahr, seine Schnelligkeit, seine Läufe in die Tiefe, seine Torvorbereitungen und als Typ passt er auch hervorragend zu uns», sagte Schmidt über den 22-Jährigen, der in dieser Saison bereits sieben Treffer erzielte und drei weitere vorbereitete. «Als Trainer sage ich aus sportlicher Sicht und aus menschlicher: Es würde mich freuen, mit ihm länger zusammenzuarbeiten - wie mit vielen anderen Spielern auch. Aber das liegt nur zu einem kleinen Teil in meiner Hand.»