In der vergangenen Saison musste man in der 2. Fußball-Bundesliga auf der Landkarte noch das Milimeterpapier anlegen. Ist die Voith-Arena das am südlichsten gelegene Zweitliga-Stadion oder ist es doch der Ingolstädter Audi-Sportpark? Diese Frage stellt sich mit dem Abstieg des FCI nicht mehr.

Und somit ist auch klar: Nun müssen alle 17 Klubs Richtung Süden fahren, wenn sie zu ihrem Auswärtsspiel an die Brenz wollen. Gleichzeitig geht es für den FCH immer nach Norden. Und gleich zum Saisonauftakt steht mit dem Auswärtsspiel beim FC Hansa Rostock am 16. oder 17. Juli die längste Reise für den Heidenheimer Tross an. Fast 800 Kilometer weit ist das Ostseestadion vom Schlossberg entfernt.

Traditionsvereine sind zurück in die 2. Bundesliga

Apropos Auswärtsspiel: Eigentlich waren die Planer der DFL den FCHlern bei der Erstellung des Spielplans gut gesonnen. In den acht bisherigen Zweitligajahren begann die Schmidt-Elf ihre Saison siebenmal mit einem Heimspiel. Dafür ist beim ersten Auftritt vor den eigenen Fans in der Voith-Arena gleich ein ehemaliger deutscher Meister zu Gast.

Aufsteiger Eintracht Braunschweig wird trotz der 500 Kilometer langen Anfahrt sicherlich von einer großen Zahl an Unterstützern begleitet (22. bis 24. Juli). Und das wird bei den beiden weiteren Klubs, die den Weg zurück ins Fußball-Unterhaus gefunden haben, nicht anders sein. Der 1. FC Magdeburg verkörpert als Sieger des europäischen Pokalsiegercups ähnlich viel Tradition wie der vierfache deutsche Meister aus Kaiserslautern.

Kurze Anfahrt nach Fürth

Bei den Bundesliga-Absteigern müssen sich die Auswärtsfahrer unter den FCH-Fans ebenfalls nicht auf neues Terrain begeben. Arminia Bielefeld und die SpVgg Greuther Fürth kehren in die Liga zurück. Positiv: Der Fahrtweg zum Auswärtsspiel bei den Franken (28. bis 30. April) ist besonders kurz, die Heimstätte der Spielvereinigung liegt nur etwas mehr als 150 Kilometer entfernt.

Heidenheim