Nach dem entscheidenden Tor des Spiels zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Heidenheim durch Arnaud Kalimuendo lag Benedikt Gimber im eigenen Strafraum am Boden. Zuvor hatte der FCH-Innenverteidiger einen wichtigen Zweikampf gegen Frankfurts Kapitän Robert Koch verloren. Lag da womöglich ein Foulspiel vor? Gimber selbst äußerte sich dazu indirekt: „Ich glaube, wenn der Schiri so entscheidet, ist es am Ende auch so in Ordnung“, so der 29-Jährige. „Die Frankfurter haben die Chance eiskalt genutzt, die sich ihnen geboten hat.“

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Man habe gesehen, dass beim FCH „jeder Spieler wollte“, so Gimber. Der FCH habe es aber nicht geschafft, mehr klare Torchancen herauszuspielen. Und falls doch, „waren wir in der finalen Aktion dann oftmals zu unsauber, dass es wirklich gefährlich wurde“. Angesichts der noch ausstehenden acht Spiele sagt Gimber: „Wir spielen noch immer Bundesliga. Das ist ein absoluter Traum für jeden von uns und Motivation genug.“
Wie uns die Fans unterstützen, ist es auch Motivation genug, dass wir ihnen endlich mal wieder einen Sieg schenken.
Benedikt Gimber, Innenverteteidiger des 1. FC Heidenheim
Anders als nach der 0:2-Niederlage in Bremen zwei Wochen zuvor, wurde die Leistung der Mannschaft in Frankfurt von den mitgereisten Fans positiv honoriert. Was das angeht, hat Gimber eine eindeutige Meinung: „Es war klar, dass wir eine Reaktion zeigen mussten nach den vergangenen Wochen. Wie uns die Fans unterstützen, ist es auch Motivation genug, dass wir ihnen endlich mal wieder einen Sieg schenken. Als Dankeschön für den ganzen Support.“

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