Heidenheim / Thomas Jentscher Das war dann doch überraschend: Nur gut zwei Wochen nach seinem doppelten Bänderriss im Sprunggelenk feierte Sebastian Griesbeck am Samstag in der Partie gegen Dynamo Dresden sein Comeback.

Für Sebastian Griesbeck ist dies nichts besonderes. „Unsere Physios und medizinische Abteilung haben gute Arbeit geleistet. Ich bin froh, dass es so schnell wieder geklappt hat“, sagt der „Mittelfeld-Abräumer“ des FCH, der in gut 30 Minuten auf dem Feld auch gleich wieder an seine gewohnten Leistungen anknüpfte.

Dabei kam er in einer durchaus kniffligen Situation, drängten die Sachsen schließlich auf den Ausgleich. „Wir haben gemerkt, dass Dresden Druck macht, da haben wir hinten Stabilität gebraucht. Das ist meine Aufgabe“, berichtet Griesbeck und freut sich natürlich, zusammen mit seiner Mannschaft den knappen Sieg ins Ziel gerettet zu haben.

Einschränkungen durch die Verletzung hat der Mittelfeldakteur nach eigenen Angaben keine mehr. „Ich spiele mit einem Tape, spüre nichts, bin voll einsatzfähig. Ich fühle mich gut – fit für Leverkusen“, so Griesbecks Empfehlung für das Pokalspiel am Dienstag.