Nach Vorfällen am Mannschaftsbus von Werder Bremen im Anschluss an das Bundesliga-Relegationsrückspiel hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) den 1. FC Heidenheim mit einer Geldstrafe von 10 000 Euro belegt.

Polonaise vor dem Mannschaftsbus des SV Werder Bremen

Im Juli diesen Jahres hatten sich nach Spielende zwischen dem FCH und Bremen etwa 200 FCH-Anhänger auf dem Parkplatz der Voith-Arena am Businessclub-Anbau versammelt. Nur wenige Meter entfernt stand der Mannschaftsbus des SV Werder Bremen. Als die Spieler vor dem Einsteigen teilweise noch vor dem Bus miteinander eine Polonaise bildeten, stürmten plötzlich mehrere Personen zu ihnen hin, außerdem waren aus einer Menschenmenge heraus Gegenstände in Richtung Bus und Spieler geworfen worden.

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Heidenheim

Laut Polizeibericht sei die die Stimmung aggressiv und aufgeheizt gewesen. Beim Verlassen des Geländes seien Steine gegen den Bremer Mannschaftsbus geworfen worden, auch eine Flasche. Infolge der Würfe war auch eine Glasscheibe des Busses zu Bruch gegangen.

FCH half bei der Aufklärung

Der FCH hatte sich von den Vorfällen distanziert. Im Nachgang wurden die Heidenheimer selbst aktiv und konnten bislang drei mutmaßliche Täter ermitteln. Das kam dem Verein zugute: Die vom DFB verhängte Strafe konnte somit um die Hälfte verringert werden.

Der FCH hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.