In Japan werden die Olympischen Spiele ausgetragen – und ein ehemaliger Spieler des Fußballzweitligisten 1. FC Heidenheim ist beim olympisches Fußballturnier (22. Juli bis 7. August) dabei: Niklas Dorsch (in den Saison 2018/19 und 2019/20 beim FCH) gehört zum 19-köpfigen Kader des deutschen Teams unter Trainer Stefan Kuntz. Dieser führte Anfang Juni die deutsche U-21-Nationalmannschaft – um eben Dorsch – zum Europameistertitel.

Für den Olympia-Kader können Vereine Spieler abstellen, was in Deutschland aber nicht so gerne praktiziert wird. „Du hast zwei, drei Vereine, die helfen dir super, die unterstützen das. Aber bei dem ein oder anderen großen Verein kriegst du nicht mal den dritten Torhüter mit“, beklagte Trainer Kuntz gegenüber der „Sportschau“.

Neben Dorsch, der im Sommer 2020 den FCH Richtung Gent für eine Ablöse von 3,5 Millionen Euro verließ, sind unter anderem aus der Bundesliga Max Kruse (Union Berlin), Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg) oder Felix Uduokhai (FC Augsburg) dabei. Es gilt die Regel, dass alle Spieler Jahrgang 1997 oder jünger sein müssen – drei Ausnahmen sind aber erlaubt.

Niklas Dorsch zum FC Augsburg?

Zuletzt berichtete der „Kicker“, dass Dorsch in die Bundesliga wechseln könnte. Der FC Augsburg habe Interesse an dem 23-Jährigen, der eine Ablösesumme von knapp acht Millionen Euro kosten würde. Dorschs Vertrag in Gent läuft bis Sommer 2024. Bei starken Leistungen bei den Olympischen Spielen dürfte sein Marktwert allerdings weiter steigen.