Heidenheim / HZ/cat/pv Am ersten Tag wurden alle 1500 Steh- und rund 2000 Sitzplätze für das Spiel gegen Bayern München verkauft. Heute öffnet der Ticketshop auf dem Schlossberg wieder um 10 Uhr.

Am Montag um 10 Uhr begann der Verkauf der Tickets für das DFB-Pokal-Viertelfinale des 1. FC Heidenheim gegen den FC Bayern München in der Allianz-Arena in München am Mittwoch, 3. April, um 18.30 Uhr. Schon Stunden vor dem Startschuss war der Platz vor dem Ticketshop auf dem Schlossberg belebt. „Mein Bruder hat gegen 6.30 Uhr schon einmal vorbeigeschaut“, sagt ein Fan relativ weit vorne. „Ich stehe hier seit 7.15 Uhr als erster in der Schlange um mein Ticket zu bekommen“, erzählt David Lohrmann, der um kurz vor 10 Uhr den Beginn einer langen Schlange von circa 500 Leuten markiert. Er hat sich einen Stuhl und Verpflegung mitgebracht und war auf das Warten eingestellt. Wie er, hatten sich viele mit Campingstühlen ausgerüstet.

Immer zwei gleichzeitig

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Als sich die Glastüren zum Ticketshop schließlich öffneten, zeichnete sich ab, mit welcher Geschwindigkeit die Schlange, die sich bis zum Wald Richtung Reutenen zog, fortbewegen würde: Immer nur zwei Fans wurden gleichzeitig in den Shop gelassen, um sich ihre Karten zu holen. „Das haben wir so gemacht, damit alles geordnet abläuft und jeder am Schalter in Ruhe bedient werden kann“, erklärt Markus Gamm, der Pressesprecher des FCH.

Insgesamt kann der Verein 7500 Karten für das Pokalspiel verkaufen. Damit jeder seine Karte bekommt, wurden pro Mitglied oder Dauerkartenbesitzer nur zwei herausgegeben. „Wenn zum Beispiel vier Dauerkarten vorgelegt wurden, gab es acht Karten fürs Spiel“, sagt Gamm. Bis 18 Uhr, als der Verkauf endete gingen bereits 3500 Tickets über den Tresen. Das Kontingent von 1500 Stehplätzen war bereits am frühen Vormittag vergeben. Am Dienstag um 10 Uhr öffnet der Shop wieder, hat aber nur noch Sitzplätze. Ab Montag, 4. März, um 10 Uhr kann dann jeder auch ohne Mitgliedschaft Karten kaufen – falls noch welche übrig sind.

Die große Nachfrage riss am Montag bis zum Abend nicht ab. „Wie viele Leute kommen würden, war vorher schwer abzuschätzen, aber wir haben uns auf den Ansturm eingestellt“, sagte Gamm am Montag. So wurde das „Albstüble“, das eigentlich Ruhetag hatte, geöffnet. Die Wartenden konnten sich dort mit Essen und Getränken versorgen.