DFB-Pokal

Mal wieder Hertha BSC: So originell bewertet Trainer Frank Schmidt das Los für den 1. FC Heidenheim

Die „Alte Dame“ ruft! Ende Oktober wird der 1. FC Heidenheim in der 2. Runde des DFB-Pokals beim Zweitligisten Hertha BSC antreten. Zum einen kommen Erinnerungen an das erste, turbulente Aufeinandertreffen hoch. Zum anderen ist da noch die Einschätzung von FCH-Coach Frank Schmidt:

Wie sich die Zeiten ändern können: Im Februar 2016 traf der 1. FC Heidenheim, damals Tabellenachter der 2. Liga, im Viertelfinale des DFB-Pokals auf Hertha BSC, zu dieser Zeit Tabellendritter der Bundesliga. Vor diesem Spiel erfuhr der FCH ein bis dahin nicht gekanntes Medieninteresse. „Es ist schon eine andere Dimension und deutlich mehr“, verglich damals FCH-Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald das Medieninteresse an seinem Verein mit jenem vor den Duellen mit Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach (jeweils 2011) – beide ebenfalls im DFB-Pokal.

Eine schnelle Heidenheimer Führung durch Arne Feick drehte die „Alte Dame“, wie die Hertha auch genannt wird, binnen weniger Minuten und ging zwischenzeitlich mit 3:1 in Front. Marc Schnatterer gelang in der 82. Minute nur noch der 2:3-Anschlusstreffer durch einen verwandelten Elfmeter.

Es ist wie auf der Kirmes.

Frank Schmidt, Trainer des 1. FC Heidenheim, über die Pokalauslosung

Nun, knapp achteinhalb Jahre später, ist der 1. FC Heidenheim sogar Tabellenführer der Bundesliga (nach zwei Spieltagen). Hertha BSC dagegen Tabellenachter der 2. Liga. Nach dem 4:0-Sieg des FCH gegen den FC Augsburg wurde Frank Schmidt nach seiner Einschätzung zum Los gefragt. Der 50-Jährige ging weniger auf den Gegner, als vielmehr auf den Ort, wo das Spiel ausgetragen wird, ein (die Hertha hat Heimrecht): „Es ist wie auf der Kirmes. Du ziehst ein Los und dann gewinnst du was oder du gewinnst nichts. Es ist ein Heimspiel oder ein Auswärtsspiel. Wir nehmen’s an“, machte Schmidt aus seiner Enttäuschung, nicht in der Voith-Arena spielen zu können, keinen Hehl.

Ende Oktober geht es für den FCH zur Hertha nach Berlin. Das Spiel muss noch zeitgenau terminiert werden.

Kevin Sessa nach seinem Anschlusstreffer beim sensationellen 3:2-Sieg des FCH über Bayern München.

Kevin Sessa vom 1. FC Heidenheim sagt: „Ich bin ein Berliner“

Es zeichnete sich schon seit einiger Zeit ab, dass Kevin Sessa seinen auslaufenden Vertrag beim 1. FC Heidenheim nicht verlängern wird, nun ist klar, dass sich der Mittelfeldmann dem Zweitligisten Hertha BSC anschließt. Am Montag absolvierte der 23-Jährige noch den Medizincheck in Berlin, unterschrieb dann bei der „Alten Dame“ einen Kontrakt bis zum Sommer 2027. Wie ist jetzt der Stand im Kader des FCH und was für Möglichkeiten gibt es noch?
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Heidenheim
Verhandlungen sind abgeschlossen