Was soll man zum Umgang mit einem positiven Test, oder einem „leicht“ positiven Test beim FCH sagen? Es wird so lange getestet bis das Ergebnis herauskommt, das man gerne haben möchte? Oder noch besser: Man stellt einfach die ganze Prozedur in Frage? Dass es Fehltestungen geben kann, bestreite ich nicht. Aber welcher Otto Normalverbraucher hat die Möglichkeit oder das Recht, dies auch in Frage zu stellen?

Ein Beispiel dazu, welches tatsächlich so passiert ist: Eine Schülerin hat im Unterricht zwei Schulstunden Kontakt mit einer infizierten Person aus der Parallelklasse. Vier Tage später meldet sich die Schule bei den Eltern, die Schülerin muss in zweiwöchige amtlich angeordnete Quarantäne. Das bedeutet: im häusliche Bereich von den anderen Bewohner fern halten, das Haus maximal eine halbe Stunde am Tag verlassen zu können, um sich im Garten aufzuhalten. Ein Coronateset wird noch am Tag der Mitteilung durch das Gesundheitsamt durchgeführt. Drei Tage später liegt das Ergebnis vor, der Test ist negativ. Die Quarantäne muss aber weiterhin eingehalten werden. Eine Erkrankung könnte ja immer noch auftreten.

Genau so ein Verhalten wie es nun beim FCH zu Tage tritt, führt doch zu der schwindenden Akzeptanz in der Bevölkerung.

Somit ist der Fußball doch ein schlechtes aber leider auch reales Vorbild für die Gesellschaft: Es geht nur ums Geld und die Interessen des Einzelnen stehen über denen der Gemeinschaft.

Lothar Bayer, Fleinheim