Es ist ein Spiel, auf das sich zunächst alles zuspitzt: Der 1. FC Heidenheim ist am Samstag, 28. Februar, als Schlusslicht der Bundesliga beim Tabellenvorletzten SV Werder Bremen zu Gast (15.30 Uhr). Der FCH ist seit zehn Spielen ohne Sieg, die Gastgeber sogar seit 13 Partien. Durch einen Sieg könnten die Heidenheimer bis auf zwei Punkte an die Bremer herankommen.
Dementsprechend wichtig ist die Vorbereitung auf dieses „Kellerduell“. Doch bei beiden Vereinen verlief die Trainingswoche nicht reibungslos. Am Mittwoch, 25. Februar, musste bei Werder Bremen Samuel Mbangula (vier Tore, drei Vorlagen in 20 Einsätzen) die Trainingseinheit verletzt abbrechen, meldet das Internetportal „Deichstube“. Der 22-Jährige habe den Platz nicht eigenständig verlassen können, sondern musste mit dem Golfcart vom Feld.

Beim 1. FC Heidenheim haben am Mittwoch mit Torhüter Diant Ramaj, Eren Dinkci und Marnon Busch drei Leistungsträger erst gar nicht am Training teilgenommen. Dinkci, der beim jüngsten 3:3-Spektakel gegen den VfB Stuttgart mit einem Tor und einem Assist auftrumpfte („Kicker“-Note für dieses Spiel: 2,0, zudem Spieler des Spiels), konnte am gestrigen Donnerstag aber wieder ganz normal mit der Mannschaft trainieren. Für den 24-Jährigen, der aus Bremen stammt (er wurde vom FCH in der Winterpause vom SC Freiburg ausgeliehen), wäre das Spiel beim SV Werder ein besonderes.

Ramaj, der bislang kein Saisonspiel verpasst hat, fehlte dagegen weiterhin. Der von Borussia Dortmund ausgeliehene Stammtorhüter kommt auf die „Kicker“-Note 3,13. Darüber hinaus war Busch an beiden Tagen im Training nicht dabei. Der 31-Jährige, der beim SV Werder Bremen zum Fußballprofi wurde, hatte dem FCH bereits im Heimspiel gegen Stuttgart gefehlt (krank).

Abzuwarten bleibt, wie lange die Spieler pausieren müssen oder ob sie sogar für die Partie in Bremen auszufallen drohen. Dazu wird sich der 1. FC Heidenheim erst in der Pressekonferenz am Freitag äußern.


