Heidenheim/Neu-Delhi / hz In Asien erreichte ein Video aus der Voith-Arena mehrere Millionen Menschen, obwohl es zwischenzeitlich gelöscht worden war. Rekonstruktion eines kuriosen Geschehens.

Im Juni 2014 bekam das Heidenheimer Fußballstadion einen neuen Rasen, der damals noch in Bahnen geliefert und wie einzelne Teppiche ausgerollt wurde. Es dauerte zwar einige Jahre, doch 2018 wurde aus dem dazugehörigen Video der HZ ein Internet-Hit.

Ein Video über das Geläuf im Heidenheimer Fußballstadion wurde auf Youtube über drei Millionen Mal aufgerufen. Besonders beliebt ist es in Indien, im Irak und in Indonesien.

Besonders Menschen aus Indien, dem Irak oder Indonesien waren vom rollenden Rasen begeistert und machten ihn zum Superstar. Dies weckte auch das Interesse überregionaler Medien. Schließlich wurde der Clip über drei Millionen Mal auf Youtube aufgerufen.

Doch dann geschah das Unfassbare: Das Video wurde aus Versehen gelöscht, die ganzen schönen Klicks waren damit auf einmal weg. Der Spott der Kollegen war garantiert.

Unser Video hatte drei Millionen Abrufe und war auf einmal verschwunden. Eine Rekonstruktion der Ereignisse der letzten 48 Stunden.

Nach einer kurzen Trauerphase wurde der Clip allerdings im Januar des laufenden Jahres wieder hochgeladen – einer Kopie sei Dank. Inzwischen feiert das Rasen-Video im zweiten Anlauf ein sensationelles Comeback und hat bereits knapp vier Millionen Aufrufe erhalten.

Darüber freuen sich die zuständigen HZ-Redakteure und einstigen Pechvögel Arthur Penk und Edgar Deibert. Penk war nämlich einst fürs Schneiden und hochladen des Clips, Deibert fürs Filmen, zuständig.

Youtube Heidenheimer Rollrasen fasziniert Millionen in Asien

Zahlen & Fakten zum Rollrasen-Video, Stand 2. Dezember 2019:

Impressionen: 59,7 Millionen

Videoabrufe: 3,6 Millionen

Zugriffsquellen:
Whatsapp: 31,4 %
Facebook: 22,4 %
Google: 12,4 %

Bewertung:
Mag ich: 20.788
Mag ich nicht: 1686


Zugriffe nach Ländern:
Indien: 31,5 %
Bangladesch: 10,5 %
Indonesien: 7,1 %
Pakistan 4,8 %
Vietnam 3,2 %

davon
Männer 91,1 %
Frauen 8,1 %