Heidenheim / Edgar Deibert Der 22-Jährige beteiligt sich an der humorvollen Aktion, die in der Coronakrise zum zu Hause bleiben aufruft.

Auch die Fußballer der 1. FC Heidenheim nehmen die Coronakrise ernst, das macht Niklas Dorsch in seinem aktuellen Beitrag auf Instagram deutlich. Hier schreibt der 22-Jährige: „Fußball ist mein Leben und fehlt mir unglaublich, aber in diesen Zeiten merkt man, dass es wichtigere Dinge als Fußball gibt. Eure Gesundheit steht immer an erster Stelle! Passt gut auf euch auf, bleibt zu Hause und denkt bitte an eure Mitmenschen.“ Dazu fügte Dorsch den Hashtag „stayathome“ („Bleibt zu Hause“) an.

Doch zu Hause muss es nicht immer bitterernst zugehen, auch dies bewies Dorsch. Bei Instagram gibt es nämlich einen neuen Wettbewerb, die #stayathomechallenge, auch Klopapier-Challenge genannt. Dabei vollführen die Teilnehmer kleine Kunststücke mit einer Rolle Klopapier und nominieren Freunde, Verwandte oder Bekannte. Oder eben ehemalige Mitspieler. Einst bildeten Dorsch und Nikola Dovedan (jetzt beim 1. FC Nürnberg) fußballerisch ein kongeniales Paar, nun nominierte Dovedan seinen Kumpel Dorsch.

Und dieser stellte sich der Herausforderung. Dabei trug der U-21-Nationalspieler bei seiner „Challenge“ eine schwarze Baseballcap verkehrt herum. Auch das T-Shirt und die Hose waren schwarz, nur die Socken weiß. Zum Track „Crossfire“ des albanischen Rappers „Deety“ jonglierte Dorsch zehnmal mit den Füßen eine Rolle Klopapier. Und am Ende der Vorführung werden Dorsch Klopapierrollen zugeworfen.

Auf diese humorvolle Weise rufen Fußballer dazu auf, dass die Menschen möglichst zu Hause bleiben sollen, damit das Coronavirus eingedämmt werden kann. Dorsch übrigens nominierte seinen ehemaligen Mitspieler Robert Glatzel (jetzt bei Cardiff City). Man darf gespannt sein, ob der Stürmer beim englischen Zweitligisten nichts verlernt hat.

Die Krise stellt auch den 1. FC Heidenheim vor große Herausforderungen. Der Vorstandsvorsitzende Holger Sanwald bleibt kämpferisch und hofft, dass die Saison zu Ende gespielt werden kann. Im Interview spricht er über darüber, ob man das Spiel gegen Karlsruhe hätte absagen müssen, ob die Krise für den FCH gefährlich werden kann und wie die Spieler jetzt trainieren.