FCH-Trainer Frank Schmidt wollte sich zu Saisonbeginn noch nicht festlegen, wer die Rolle im zentralen Mittelfeld übernehmen wird. „Da hatte sich noch keiner reingespielt auf dieser Position“, blickte FCH-Trainer Frank Schmidt zurück. In der Vorsaison war die Rolle meist Routinier Norman Theuerkauf zugefallen, in den ersten beiden Spielen probierte sich Andreas Geipl.

Nach nun acht Spieltagen stellt sich die Frage nicht mehr, wer im Zentrum die Fäden zieht. Zum Auswärtsspiel gegen den Hamburger SV rückte Jan Schöppner auf die Sechserposition und hat sich in dieser Rolle mit starken Leistungen festgespielt. „Er spielt seit Wochen auf einem Top-Niveau und ist auf der Position kaum noch wegzudenken“, sagt Schmidt über den 23-Jährigen, der im Sommer 2020 vom SC Verl an die Brenz wechselte und sich binnen zweieinhalb Jahren fest in der 2. Liga etablierte.

FCH-Kapitän Patrick Mainka lobt Entwicklung

Im Karlsruher Wildpark zeigte er erneut eindrucksvoll seine Qualitäten. Ohne heraus zu ragen, brachte er mit seiner Ballsicherheit und Ruhe auch in den Drangphasen des KSC Ordnung in das Heidenheimer Spiel. Mit seiner Körpergröße von 1,90 Meter war er zudem regelmäßig bei den zahlreichen Karlsruher Flanken als Kopfballspieler zur Stelle und verteidigte souverän.

„Seine Entwicklung ist unglaublich stark, er ist sehr lernwillig“, lobte auch Kapitän Patrick Mainka seinen defensiven Mitspieler. „Das sieht man auch auf dem Platz, er übernimmt immer mehr Verantwortung“, sagte er.

Zeigt Schöppner bald seine Abschlussqualitäten?

Jan Schöppner selbst genießt denpositiven Lauf seines Teams, in seiner Rolle fühlt er sich sichtlich wohl. „Man freut sich, wenn es passt und das gibt mir natürlich auch Selbstvertrauen“, sagte der gebürtige Homberger, der vor seinem Wechsel zum FCH als Torjäger glänzte.

Sieben Tore erzielte er in seiner letzten Spielzeit im Verler Trikot. Beim FCH traf er bisher einmal und hat da noch etwas Luft nach oben.