Nach all den Emotionen noch ein Blick auf die Zahlen. Mit 33 Punkten hat der FCH die beste Hinrunde seiner Zweitligageschichte gespielt, liegt nur einen Punkt hinter dem Zweiten HSV, drei hinter Tabellenführer Darmstadt und vier Zähler vor dem Vierten Kaiserslautern. In der Saison 2019/20, als die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt am Ende die Aufstiegsrelegation spielen durfte, hatte sie zur Saisonmitte 27 Zähler. Die abschließende „englische Woche“ absolvierten die Heidenheimer mit drei Siegen und unglaublichen 12:7 Toren, in der Liga sind sie seit fünf Spielen ungeschlagen und holten 13 von 15 möglichen Punkten.

Und trotz dieses Laufes kommt die Pause wohl genau zum richtigen Zeitpunkt. „Ich bin extrem froh, dass jetzt die Pause kommt. Die brauchen wir, um Kräfte zu sammeln und wieder neuen Anlauf zu nehmen“, sagt auch Trainer Schmidt. Auch kleinere Verletzungen zeigen, dass der FCH so langsam seine „letzten Patronen“ verschossen hat. Aber mit denen hat er noch mal voll getroffen.

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Heidenheim