Fußball-Bundesliga

Eintracht Frankfurt stürzt den 1. FC Heidenheim noch tiefer in die Krise

In einem schwachen Bundesliga-Spiel gewinnt Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Heidenheim. Die Chancen im Abstiegskampf für die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt werden kleiner.

Eintracht Frankfurt hat den 1. FC Heidenheim in der Fußball-Bundesliga noch tiefer in die Krise gestürzt. Nach dem 1:0 (0:0)-Heimsieg der Eintracht am 26. Spieltag wird der Abstieg des Clubs von der Ostalb immer wahrscheinlicher. Der Rückstand des Tabellenletzten auf den Relegationsplatz beträgt weiter zehn Punkte. Währenddessen festigte die Eintracht den siebten Platz, der möglicherweise zur Qualifikation für den Europapokal reicht.

Nach einer harmlosen ersten Hälfte ohne Höhepunkte erzielte Frankfurts Winter-Zugang Arnaud Kalimuendo in der 53. Minute mit einem sehenswerten Seitfallzieher den Siegtreffer für die Gastgeber. Die Eintracht beendete die Partie zu zehnt, weil Kapitän Robin Koch in der 73. Minute nach einem wiederholten Foulspiel die Gelb-Rote Karte sah.

Bediente Heidenheimer bei ihrem Anhang nach der Niederlage Stefan Schimmer (1. FC Heidenheim, #09) Patrick Mainka (1. FC Heidenheim, #06) Mathias Honsak (1. FC Heidenheim, #17), GER, Eintracht Frankfurt vs. 1. FC Heidenheim, 1. Bundesliga, 26. Spieltag, 2025/2026, 14.03.2026, DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO, Foto: Eibner-Pressefoto/Jan Prihoda

1. FC Heidenheim unterliegt Eintracht Frankfurt mit 0:1

Der 1. FC Heidenheim war an diesem Samstag zu Gast bei Eintracht Frankfurt im Deutsche-Bank-Park und unterlag mit 0:1. Hier Bilder aus dem Stadion.
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Riera mit drittem Sieg im dritten Heimspiel

Für Albert Riera war es im dritten Bundesliga-Heimspiel als Frankfurter Coach der dritte Heimsieg. Das gelang mit der Eintracht zuletzt Lothar Buchmann 1980. Für die Heidenheimer geht derweil die Mega-Krise weiter. Seit 13 Bundesliga-Partien ist die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt sieglos. Das ist laufender Vereinsnegativrekord.

Bereits vor dem Spieltag war die Ausgangslage für die Heidenheimer mit zehn Punkten Abstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz extrem schlecht. Ein so großer Rückstand wurde so spät in der Saison noch nie in der Bundesliga-Historie wettgemacht.

Hier die Spieler des FCH für ihre Leistung bewerten:

FCH in der Einzelkritik: Welche Noten geben Sie den Spielern für die Leistung gegen Eintracht Frankfurt?

Das Spiel gegen Eintracht Frankfurt endet mit einer 0:1-Niederlage für den 1. FC Heidenheim. Welche FCH-Spieler haben Ihrer Meinung nach dennoch eine gute Figur gemacht und bei wem hätte deutlich mehr drin sein müssen? Hier die Noten vergeben:
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Pfiffe zur Halbzeit

Die 58.700 Zuschauer sahen eine äußert schwache erste Hälfte ohne auch nur einen einzigen nennenswerten Abschluss. Die Eintracht hatte zwar viel Ballbesitz, doch wie schon zuletzt beim 0:0 gegen den FC St. Pauli fehlten Tempo, Kreativität und Durchschlagskraft.

Den Heidenheimern fiel es gegen ideenlose Frankfurter leicht, defensiv stabil zu stehen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Tabellenletzte selbst bis zur Pause keine Torgefahr ausstrahlte. Angesichts des harmlosen Auftritts ihrer Mannschaft reagierten einige Frankfurter Anhänger zur Halbzeit mit Pfiffen.

Bitterer Moment: Arjon Ibrahimovic muss beim Spiel des 1. FC Heidenheim bei Eintracht Frankfurt verletzt ausgewechselt werden.

Das sagt Arjon Ibrahimovic vom 1. FC Heidenheim zu seiner Verletzung

Auch das noch! Bei der 0:1-Niederlage des 1. FC Heidenheim bei Eintracht Frankfurt musste Arjon Ibrahimovic früh verletzt vom Platz. Was der 20-Jährige dazu sagt und wie er sich zu seiner fußballerischen Zukunft äußert:
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Kalimuendo artistisch zur Führung

Nach der Pause wurden die Frankfurter zielstrebiger. Die bis dahin mit Abstand beste Chance der Partie hatte in der 50. Minute Eintrachts Ritsu Doan, der aber unter Bedrängnis deutlich verzog. Besser machte es Kalimuendo, der nach Kopfball-Vorlage von Koch artistisch zum 1:0 traf.

Nach der Führung blieb die Eintracht am Drücker und suchte die Vorentscheidung. Doch klare Chancen konnten sich die Hessen nicht herausspielen.

Albert Riera, Trainer von Eintracht Frankfurt, während des Spiels gegen den 1. FC Heidenheim um Coach Frank Schmidt (im Hintergrund).

So überschwänglich adelt Frankfurts Coach Albert Riera FCH-Trainer Frank Schmidt

Ehre, wem Ehre gebührt! Nach dem Sieg von Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Heidenheim richtete Frankfurts Trainer Albert Riera als Erstes ein paar besondere Worte an Frank Schmidt:
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Heidenheims Ausgleich zählt nicht

Und die Heidenheimer? Die fanden lange Zeit offensiv überhaupt nicht statt und spielten wie ein Absteiger. Wie aus dem Nichts erzielte Sirlod Conteh nach einem Konter den vermeintlichen Ausgleich (68.), doch der Treffer wurde nach Videoüberprüfung wegen einer hauchdünnen Abseitsposition aberkannt.

Nachdem die Eintracht durch Kochs Platzverweis in Unterzahl geraten war, lauerten die Hausherren auf Konter. Doan fehlte jedoch die nötige Präzision im Abschluss (75.), Ayoube Amaimouni-Echghouyab scheiterte am guten Heidenheimer Keeper Diant Ramaj (79.). In der Schlussphase drückten die Schwaben noch einmal auf den Ausgleich, ein Tor gelang ihnen aber nicht mehr.