Heidenheim / Nadine Rau Der 1. FC Heidenheim gastiert am Mittwochabend (18.30 Uhr) beim Tabellendritten VfB Stuttgart. Von vielem wird man sich als Fan überraschen lassen müssen, eines aber ist klar: FCH-Trainer Schmidt erwartet von seiner Truppe maximale Überzeugung.

Nur noch ein Tag, dann ist es soweit: Der 1. FC Heidenheim gastiert am Mittwochabend (18.30 Uhr) beim Tabellendritten VfB Stuttgart. Unmittelbar davor steht noch vieles in den Sternen. Sowohl Stuttgarts neuer Trainer Pellegrino Matarazzo als auch FCH-Trainer Frank Schmidt hielten sich, was die Aufstellung angeht, bedeckt. Ob es Sebastian Griesbeck in den Kader schaffen wird, wollte Schmidt nicht verraten. Nur so viel: Bis auf Jonas Brändle konnten alle mittrainieren.

Youtube Der FCH vor dem Spiel gegen Stuttgart

Bei aller Emotion sieht Schmidt die morgige Begegnung auch pragmatisch und schlicht als das erste Spiel nach der Winterpause. Das bringt weitere Fragezeichen mit sich. „Man weiß nicht genau: Wo steht man? Was sagt die Vorbereitung aus? Was sagen die Testspiel-Ergebnisse aus?“, so Schmidt.

Den Testspielen der Stuttgarter nach zu urteilen (nur das letzte war ein Geheimtest) könne sich Schmidt zu 70 bis 80 Prozent ein Bild vom gegnerischen Personal machen, das morgen auf dem Platz stehen wird.

Doch weil sich manche Dinge dann doch nie ändern, betont der FCH-Coach nach wie vor, dass es wichtiger ist, auf sich selbst zu schauen. „Es muss weiterhin verdammt schwer sein, gegen uns Tore zu erzielen. Da haben wir den Hebel noch mal angesetzt.“

Irgendwie funktionieren reicht nicht

Weiter brauche es absolute Überzeugung: „Es reicht nicht, wenn wir in den Bus einsteigen und sagen: ,Wir stehen eigentlich ganz gut da und irgendwie wird das schon funktionieren.’ Ich will Spieler haben, die an ihre Chance glauben und sich auch so verhalten. Und selbst dann kann es sein, dass die Qualität von Stuttgart zu groß ist, dass es am Ende nicht reicht. Das haben wir beim Pokalspiel in Bremen gesehen.“

Zwischen zweieinhalb und dreitausend Fans werden den FCH nach Stuttgart begleiten (ausführlicher Bericht folgt).

Der FCH hat den Gast aus Österreich jederzeit im Griff, muss aber nächste Woche beim VfB Stuttgart sicher noch eine Schippe drauflegen.