Der vierte österreichische Klub war dann der erste Stolperstein: Der 1. FC Heidenheim verlor am Samstag sein Testspiel beim Linzer ASK mit 0:1. Zum Abschluss des Trainingslagers wirkten die Heidenheimer nicht mehr ganz frisch, hielten das Spiel aber zunächst ausgeglichen. Zur Pause stand es noch 0:0.

Entscheidung durch Elfmeter

Der FCH wechselte dann auf fünf Positionen, den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischte aber der LASK. Zunächst konnte sich Torwart Vitus Eicher noch zweimal auszeichnen, doch in der 56. Minute gab es nach einem Foul von Marnon Busch an Balic Strafstoß und Michorls verwandelte sicher.

In der Schlussphase kam der FCH noch zu einigen Möglichkeiten, unter anderem traf Stefan Schimmer die Latte, aber zum Ausgleich reichte es nicht mehr. Damit war auch das Trainingslager in Aigen beendet, am Sonntag machte sich der FCH-Tross auf die Heimreise.

Positiv waren die Chancen

„Es war klar, dass nach viel intensiver Arbeit im Trainingslager eine gewisse Müdigkeit da sein wird. Trotzdem hätten wir ein paar Dinge besser machen können“, erklärte Heidenheims Trainer Frank Schmidt nach der Partie. Linz habe gutes Pressing gespielt, seinem Team habe manchmal die nötige Ruhe gefehlt, um offensiv zu mehr Entlastung zu kommen.

Bad Wimsbach/Heidenheim

„Nach dem Seitenwechsel hatten wir, vielleicht auch aufgrund der vielen Wechsel, Abstimmungsprobleme in der Defensive und sind in Rückstand geraten. Positiv war aber, dass wir drei gut herausgespielte Chancen hatten. Die Niederlage schadet aber nicht. Wir wissen jetzt, dass wir noch ein paar Dinge verbessern müssen“, so Schmidt tj

FCH: Eicher (75. Tschernuth) – Hüsing (65. Rittmüller), Mainka, Siersleben (75. Föhrenbach) – Busch (65. Mohr), Schöppner (46. Kerschbaumer), Burnić (46. Leipertz), Seifert (46. Theuerkauf) – Sessa (46. Thomalla) – Kühlwetter (65. Schmidt), Kleindienst (46. Schimmer)
Tor: 1:0 Michorl (56./FE)
Zuschauer: 1.000
Schiedsrichter: Markus Greinecker (Linz)