Nach den schwachen Auftritten in Berlin und gegen Jeddeloh II und den weiteren Abgängen unter der Woche lag der 1. FC Heidenheim auch gegen Dynamo Dresden nach 77 Minuten noch 1:2 zurück, um dann mit großer Wucht und viel Spektakel das Spiel zum 5:3-Sieg zu drehen. War das die Wende? Sicher noch nicht, aber ein Schritt in die richtige Richtung und eine ordentliche Einzahlung aufs Selbstbewusstseinskonto.
Auf das 2:5 im DFB-Pokal gegen Viertligist Jeddloh II reagierte Trainer Schmidt mit gleich sieben Wechseln. Die Markantesten: der jüngste Neuzugang Michael Heule und der vor Saisonbeginn gekommene Torwart Thomas Dähne. Der Schweizer Heule durfte auf der linken Abwehrseite nur wenige Tage nach seinem Wechsel gleich von Beginn an ran und überzeugte mit Schnelligkeit, Kampfgeist und guten Ideen. Dazu schlug er die Flanke zum 1:1 und auch die Hereingabe, die zum Eigentor der Dresdner und damit zum 2:2 führte.
