Heidenheimer Nationalspieler droht Ausfall

FCH-Kapitän Patrick Mainka über verletzten Lennard Maloney: „Er hat sich kaum anfassen lassen“

Es war ein Schockmoment! Längere Zeit lag Lennard Maloney im Heimspiel des 1. FC Heidenheim gegen RB Leipzig auf dem Rasen. Was passiert war, wie die erste Diagnose lautet und was Kapitän Patrick Mainka und Trainer Frank Schmidt sagen:

Es waren bange Minuten: Nach einem Zweikampf im Mittelfeld, in dem FCH-Spieler Lennard Maloney wesentlich höher sprang als Leipzigs Xavi, stürzte der Heidenheimer auf die rechte Schulter. Der amerikanische Nationalspieler blieb liegen – was sehr ungewöhnlich für ihn ist. „Er hat gleich signalisiert, dass ein Problem da ist“, sagte Frank Schmidt nach dem Spiel zur betreffenden Szene.

Sanitäter eilten mit einer Trage aufs Spielfeld. „Man hat gesehen, dass Lenny riesen Schmerzen hatte. Er hat sich kaum anfassen lassen, auch nicht von unserem Doc“, sagte Patrick Mainka. „Ich hoffe, dass es nichts Schwerwiegendes ist. Die Gesundheit ist das Wichtigste“, so der FCH-Kapitän.

Maloney stand wieder auf und ging langsam, begleitet von Mannschaftsarzt Andreas Heintzen, vom Platz direkt in die Kabine.

Die rechte Schulter ist's: Lennard Maloney auf dem Weg in die Kabine. Foto: Eibner/Michael Weber

Nach dem Spiel hatte Maloney, dessen rechte Schulter wohl mit Eispacs gekühlt wurde, in der Mixedzone bereits ein kurzes Lächeln auf den Lippen. Dennoch bleibt die Frage, ob und falls ja, wie lange der 24-Jährige ausfallen wird.

Frank Schmidt bestätigte, dass sich Maloney die Schulter ausgekugelt hatte. „Sie ist aber auch wieder drin. Ich kann jetzt nicht genau sagen, was das bedeutet und was da eventuell kaputtgegangen ist oder eben nicht“, so der FCH-Trainer, der auf die anstehende MRT-Untersuchung verwies. Schmidt hofft aber, dass die Verletzung bei seinem Mittelfeldspieler nicht so schlimm ist, weil er auch individuell unheimlich viel an seiner Fitness arbeite.