Heidenheim / Nadine Rau Vor dem ersten der zwei Relegationsspiele gegen Werder Bremen am Donnerstagabend (20.30 Uhr) ist FCH-Trainer Frank Schmidt guter Dinge und freut sich „wie ein kleines Kind“ darauf, die schwere Aufgabe anzupacken.

Geschenkt, das betont FCH-Trainer Frank Schmidt immer wieder, gibt es im Profifußball nichts. „Wir haben uns das, vielleicht sogar über Jahre, erarbeitet. Jetzt ist es unsere Aufgabe, zu zeigen, dass wir die Sensation schaffen können.“

Am Donnerstagabend (20.30 Uhr) trifft der Zweitligist zunächst auswärts auf Werder Bremen und die Heidenheimer wollen unbedingt ein Ergebnis, das fürs Rückspiel noch alle Optionen offenhält. „Werder wird darauf drängen, das schon in Bremen zu entscheiden. Und wir werden alles dafür tun, dass es in Heidenheim entschieden wird“, so Schmidt.

Niederlage schnell abgehakt

Die 0:3-Niederlage gegen Bielefeld sei schnell abgehakt gewesen, die Mannschaft habe den Schalter sofort umgelegt. Am Mittwoch geht es mit dem Flieger in die norddeutsche Hansestadt, am Freitag dann wieder zurück.

Schmidt will seine Mannschaft im Vorfeld der Partie daran erinnern, was sie besonders gut kann und was sie die meiste Zeit über während der Saison gezeigt hat. „Das müssen wir bestätigen.“ Die 1:4-Niederlage beim Pokalspiel in Bremen sehen dabei sowohl FCH-Boss Holger Sanwald als auch Schmidt jetzt als einen Vorteil – immerhin wisse man jetzt, wie Bremen daheim spiele.

Der FCH-Coach verlangt von seiner Elf, Mut zu haben und sich nach vorne zu wagen (ausführlicher Bericht folgt).

Wie erlebten OB Bernhard Ilg, Bielefelds Trainer Uwe Neuhaus und die FCH-Akteure den letzten Spieltag des FCH gegen die Arminia Bielefeld und was sagen sie zum Ergebnis?

Der FCH konnte am Sonntag nicht überzeugen: Tabellenführer Arminia Bielefeld gewann hochverdient mit 3:0. Trotzdem spielt der FCH jetzt um die Relegation in die Bundesliga.