Gut gelaunt präsentierte sich Heidenheims Trainer Frank Schmidt auf der obligatorischen Pressekonferenz vor dem Topspiel gegen den Hamburger SV (Sonntag, 15.30 Uhr). Die Ausgangslage: Durch einen Sieg könnte der FCH den HSV vom Aufstiegs-Relegationsplatz verdrängen.

Rechtzeitig kehren dabei beim 1. FC Heidenheim alle Spieler ins Mannschaftstraining zurück. Für Marc Schnatterer ist es allerdings die erste Einheit (nach muskulären Problemen). Ob es für den Kapitän für Sonntag reicht, ließ Frank Schmidt am Freitag, 19. Juni, noch offen. „Dazu kann ich noch nichts sagen. Aber ich hoffe, dass Marc dabei sein wird“, so der Coach.

Ein Punkt reicht nicht

Der 46-Jährige sagt dabei deutlich, wie wichtig die Partie ist: „Jeder weiß, worum es am Sonntag geht!“ Und weiter: „Wir haben jetzt ein Halbfinale. Dieses Mal muss man gewinnen, da reicht kein Punkt. Wir wollen ins Finale.“ Dabei verweist Schmidt aber auch auf die vielen personellen Veränderungen vor der Saison: „Wenn man vor der Saison gesagt hätte, wir können am 33. Spieltag den HSV überholen, das hätten wir nicht wirklich geglaubt.“

Schmidt weiß allerdings um die großen Stärken des HSV: „Wir treffen auf einen sehr spielstarken Gegner mit den meisten erzielten Toren. Sie haben ein sehr gutes Positionsspiel.“ Aaron Hunt als Ideengeber steche heraus. „Da müssen wir gut gestaffelt sein und gegen den variablen Dreiersturm gut verteidigen“, so der Heidenheimer Coach.

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