Das war eine lange Pause: Am 30. November 2025 verabschiedeten sich die Oberliga-Fußballerinnen des 1. FC Heidenheim mit dem 2:2 beim FC Freiburg-St. Georgen in die Winterpause, am Sonntag (10.30 Uhr, Kunstrasenplatz B) geht es nun endlich weiter. Zum Wiederbeginn erwartet die Mannschaft von Trainerin Chantal Bachteler den Tabellenvorletzten SV Gottenheim.
Hinter der Mannschaft liegen intensive Wochen der Vorbereitung. „Vor allem zu Beginn haben wir viel im Athletik- und Fitnessbereich gearbeitet“, berichtet Bachteler. Allerdings verlief die Vorbereitung nicht ohne Schwierigkeiten: Krankheitsbedingte Ausfälle und Verletzungen sorgten immer wieder dafür, dass das Trainerteam selten den kompletten Kader im Training zur Verfügung hatte.

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Probleme in der Vorbereitung
Auch in den Testspielen zeigte sich noch Luft nach oben. „Uns fehlt aktuell etwas die Konstanz und vor allem müssen wir effizienter mit unseren Chancen umgehen“, sagt die Trainerin. Zwar setzte es Niederlagen gegen die Regionalligisten aus Fürth und Karlsruhe, dennoch habe die Mannschaft phasenweise gezeigt, dass sie mithalten könne. In den darauffolgenden Spielen habe man viele positive Ansätze gesehen, sich jedoch für dominante Spielphasen zu selten belohnt.
Nach der Vizemeisterschaft in der vorangegangenen Saison, zählten die Heidenheimerinnen zum Favoritenkreis, doch die laufende Spielzeit ist eher durchwachsen. Mit 20 Punkten aus zwölf Spielen steht der FCH aktuell im Tabellenmittelfeld. Der Rückstand auf den Spitzenreiter, die zweite Mannschaft des Karlsruher SC, beträgt bereits acht Punkte.
Um noch um den Aufstieg zu spielen, müssten die FCH-Frauen nahezu alle Spiele gewinnen. Die Ziele für die kommenden Wochen formuliert Bachteler dann auch eher allgemein: „Wir wollen den maximalen sportlichen Erfolg erreichen und uns als Mannschaft kontinuierlich weiterentwickeln.“

Im Winter gab es auch Veränderungen im Kader. Lina Käppeler (SV Jungingen), Nisa Sakallioglu (SV Alberweiler) und Noemi Spieß, die sich derzeit auf Weltreise befindet, haben den Verein verlassen. Dafür rückt mit Ina Krapf ein Talent aus dem eigenen Nachwuchs näher an den Kader der ersten Mannschaft heran.
Drei Spielerinnen haben sich verabschiedet
Zum Auftakt wartet mit dem SV Gottenheim ein unangenehmer Gegner. „Auch wenn sie aktuell auf einem Abstiegsplatz stehen, darf man sie keinesfalls unterschätzen“, warnt Bachteler. Bereits im Hinspiel habe Gottenheim dem FCH große Probleme bereitet. „Sie stehen defensiv kompakt und versuchen, über schnelle Umschaltaktionen gefährlich zu werden. Wir stellen uns auf einen harten Kampf ein und wollen die ersten drei Punkte unbedingt bei uns behalten.“
