2:4 im Testspiel

Der FCH ärgert die Bayern: Ein Testspiel als Mutmacher?

Irgendwie kam dieses Testspiel gerade richtig: Der 1. FC Heidenheim hatte am Dienstagabend den FC Bayern München zu Gast und präsentierte sich bei der 2:4-Niederlage ganz anders als beim 1:4 im Zweitligaduell in Berlin. Was waren die Erkenntnisse für Trainer Frank Schmidt?

Nur drei Tage nach der 1:4-Pleite bei Hertha BSC war der 1. FC Heidenheim schon wieder gefordert: Für die knapp 12.000 Fans in der Voith-Arena war das Freundschaftsspiel gegen Bayern München noch einmal ein Fest, für die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt eine gewisse Chance zur Rehabilitation. Und diese wurde trotz einer 2:4-Niederlage recht gut genützt.

Die Heidenheimer standen sehr kompakt, waren bissig in der Verteidigung und spielten ihre Umschaltmomente sehr gut aus. So fiel in der sechsten Minute dann auch das 1:0. Nach einem Münchner Ballverlust behauptete sich Yannik Wagner und behielt auch vor Gästetorhüter Jonas Urbig die Nerven. Der 19-Jährige hatte in der Folge in ähnlichen Situationen noch zwei Chancen. „Ich glaube, man hat gesehen, was wir heute vorgehabt haben. Das war, kompakt zu spielen, die Defensive zu stabilisieren. Auch diese Umschaltmomente waren so geplant. Wir haben zu Recht 1:0 geführt, hätten fast das zweite Tor machen müssen“, sagte ein alles in allem zufriedener Frank Schmidt.