Gleich im ersten Anlauf hat es geklappt: Es war die erste Saison für die E-Sportler des 1. FC Heidenheim, die am Sonntagmittag erfolgreich zu Ende gegangen ist. Im Finale setzte sich der FCH gegen den 1. FC St. Pauli durch und holte sich die deutsche Meisterschaft an der Konsole. „Meister! Wahnsinn! Wir holen den VBL-Titel im Finale“, heißt es auf der Facebook-Seite des Vereins.

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Der FCH hatte sich als Tabellenzweiter der Division Süd-Ost nach RB Leipzig für das Finale qualifiziert und ging eigentlich nicht als Favorit ins Rennen. Für die Division Nord-West gingen der VfL Bochum als Tabellenführer und der 1. FC Köln im Finale an die Controller. Die verbleibenden vier Plätze wurden in der Final Chance ausgespielt, durchgesetzt hatten sich der FC St. Pauli, VfL Wolfsburg, Borussia Mönchengladbach und die TSG Hoffenheim.

Für das Finale entsendete jedes Team zwei Spieler, beim FCH waren es Denis Müller und Serhat Öztürk. Mit zum Team gehören außerdem Deniel Mutic, Niklas Luginsland und Oliver Häußler.

In einer spannenden Gruppenphase am Samstag holten die Heidenheimer im Stuttgarter Gaming-Room 18 Punkte und zogen damit als Tabellenerster ins Halbfinale ein. Im Halbfinale schlug der FCH dann auch den 1. FC Köln und stand damit im Finale.

Darin traten in der Doppelpartie erst „xMusti19“ sowie „Erol_96x“ vom FC St. Pauli und „Denis“ sowie „Serhatinho01“ vom 1. FC Heidenheim an, Heidenheim setzte sich mit 2:1 durch. Damit fehlte den Heidenheimern noch ein letzter Sieg und den holte sich „Denis“ im Einzelspiel an der Play Station 4. Mit seinem 2:0-Sieg stand die Meisterschaft fest.