Wer wird dieses Jahr deutscher Fußballmeister? Während in der Bundesliga noch einige Wochen ins Land gehen, ehe es eine Antwort gibt, wird an der Konsole schon an diesem Wochenende um den Titel gekämpft. In der virtuellen Bundesliga der Deutschen Fußball-Liga, in der der 1. FC Heidenheim zum ersten Mal mitmischt, findet am 27. und 28. März das Finale statt. Nach einer Gruppenphase am Samstag folgen am Sonntag die Halbfinals und das Finale.

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In der virtuellen Bundesliga sind die Mannschaften in die beiden Divisionen Nord-West und Süd-Ost eingeteilt. Für Nord-West haben sich der VfL Bochum als Tabellenführer und der 1. FC Köln direkt für das Finale qualifiziert. Die Vertreter aus der Süd-Ost Division sind RB Leipzig als Tabellenführer und der FCH. Die verbleibenden vier Plätze wurden vergangene Woche in der Final Chance ausgespielt, durchgesetzt haben sich der FC St. Pauli, VFL Wolfsburg, Borussia Mönchengladbach und die TSG Hoffenheim. Für das Finale entsendet jedes Team jeweils zwei Spieler.

Der FCH befindet sich in der Gruppe A mit dem VfL Bochum, dem FC St. Pauli und dem VfL Wolfsburg. Am Samstag geht es um 13.30 Uhr mit den Partien los, Ende ist um 22 Uhr. Die Erst- und Zweitplatzierten beider Gruppen bestreiten Sonntag wischen 11.30 Uhr und 14.50 Uhr das Halbfinale und das Finale. Alle Begegnungen sind auf dem Youtube-Kanal der virtuellen Bundesliga (VBL) sowie über virtual.bundesliga.com zu verfolgen.

Jochen Kreiten, der beim Verein für den E-Sports-Bereich zuständig ist, sagte zum Einzug ins Finale: „Wir sind hochzufrieden mit der Vorrunde und mit der Vizemeisterschaft. Damit haben wir top abgeschnitten und deutlich mehr erreicht, als wir uns vor der Saison erwartet hatten. Alles, was jetzt sportlich noch kommt‚ ist die Kirsche oben drauf auf der Torte.“

Wie bereits in den Vorjahren konnten sich die E-Footballer über die Bundesliga übrigens auch für den weiterführenden Wettbewerb um den Einzelspieler-Titel qualifizieren: Je zwei Spieler der ersten vier Clubs beider Divisionen ziehen direkt in Grand Final ein, das im Juni ausgetragen wird. Der deutsche Meister erhält eine Prämie in Höhe von 40 000 Euro.