Heidenheim-Gegner Hamburger SV

Diese Ansage macht FCH-Trainer Frank Schmidt Richtung HSV-Star Luka Vuskovic

Was für ein Talent! Luka Vuskovic ist bei Fußballexperten in aller Munde. Der Innenverteidiger des Hamburger SV, der mit seinem Team am Samstag beim 1. FC Heidenheim zu Gast ist, verzückte zuletzt selbst Lothar Matthäus. Auch FCH-Coach Frank Schmidt weiß um die Stärken des 18-jährigen Vuskovic:

Das könnte interessant werden, wenn mit dem 1. FC Heidenheim am Samstag das schwächste Heimteam der Bundesliga mit dem Hamburger SV die schwächste Auswärtsmannschaft empfängt (15.30 Uhr). Obwohl die Gäste sechs Punkte mehr haben als der FCH, konnten sie in neun Auswärtsspielen noch nicht gewinnen. Frank Schmidt streicht aber die defensive Stärke der Hanseaten heraus, die nur 29 Gegentore zugelassen haben (der FCH 45, bei einem Spiel mehr).

Der Heidenheimer Trainer weist darauf hin, wie variabel der HSV auftritt – zuletzt auch beim 2:2 im Heimspiel gegen den FC Bayern München. „Mit ihrer Art und Weise haben sie den Bayern auch mit Ball Probleme bereitet. Beispielsweise wenn man das 2:2 von Vuskovic nimmt, der im Spiel auf der rechten Seite mit dem Ball anzieht und am Ende im Mittelstürmermanier den Ball reinköpft“, so Schmidt.

Er ist 18 Jahre alt, aber abgebrüht wie einer, der schon drei Weltmeisterschaften und zwei Champions-League-Siege hinter sich hat.

Frank Schmidt, Trainer des 1. FC Heidenheim, über Luka Vuskovic

Luka Vuskovic ist so etwas wie der Senkrechtstarter des HSV. Der 18-Jährige ist von Tottenham Hotspur ausgeliehen und trägt mit der 44 die Trikotnummer seines älteren Bruders Mario, der beim HSV unter Vertrag steht, wegen Dopings zurzeit aber noch gesperrt ist. Nach dem Spiel gegen die Bayern war Lothar Matthäus bei „Sky“ voll des Lobes für Luka Vuskovic und bezeichnete diesen als Schlitzohr.

„Er ist 18 Jahre alt, aber abgebrüht wie einer, der schon drei Weltmeisterschaften und zwei Champions-League-Siege hinter sich hat“, so der Rekordspieler der deutschen Nationalmannschaft (150 Spiele, Weltmeister von 1990), der anfügte: „Er sieht mehr als ich mit 30.“

Christian Straßburger, Fußballkommentator und Sportjournalist, attestierte Luka Vuskovic im „Doppelpass“ bei Sport 1 eine „Weltklasse-Aura“, Ivan Rakitic (spielte unter anderem für den FC Barcelona) wurde in der „Bild“ folgendermaßen zitiert: „Ganz Fußball-Europa spricht momentan über ihn (über Vuskovic). Der FC Bayern muss Gas geben. Ich glaube, der Junge muss zum FC Bayern.“

Frank Schmidt imponiert ebenfalls, dass Luka Vuskovic mit seinen 18 Jahren schon so reif spielt – und versucht, Situationen fußballerisch zu lösen. „Ganz klar, er ist ein herausragender Innenverteidiger für seine jungen Jahre. Das haben wir dann ja auch im Hinspiel gesehen, als er nach einem Standard das Tor gemacht hat.“ Es war der erste Bundesligatreffer des Kroaten, über den der FCH-Trainer sagt: „Auch ihn werden wir gut wegverteidigen müssen.“