Für den 1. FC Heidenheim ist die erste Runde des DFB-Pokals längst ein Routinetermin. Zum 16. Mal treten die Heidenheimer in dem Wettbewerb an. Für den FV Illertissen ist die Partie gegen den Zweitligisten ein Festtag. „Wir haben eigentlich keine Chance, aber genau die wollen wir nutzen“, sagte Illertissens Pressesprecher Hermann Schiller dem SWR.

Erst zum dritten Mal tritt der amtierende Bayern-Pokal-Sieger im DFB-Pokal an. Chancenlos war der Regionalligist bei den ersten beiden Versuchen aber nicht. Das Duell gegen Eintracht Frankfurt endete 2013 mit 0:2, Werder Bremen unterlag der FVI im darauffolgenden Jahr erst in der Verlängerung mit 2:3.

Vorfreude auf den FCH

Zwar hätten sich die Illertisser bei ihrer erneuten Teilnahme wohl erneut einen namhaften Bundesligisten als Gegner gewünscht, mit dem FCH zeigte sich Trainer Marco Konrad nach der Auslosung aber durchaus zufrieden. „Wir treffen auf eine tolle Mannschaft, die in den vergangenen Jahren ihren Weg gemacht und sich auch in der Region einen guten Ruf erarbeitet hat“, sagte er.

Außerdem sind die Pokalerinnerungen an den 1. FC Heidenheim gar nicht schlecht: Im Halbfinalduell des WFV-Pokals im April 2010 gelang dem damaligen Oberligisten nach einem Treffer von Joachim Zweifel ein überraschender 1:0-Sieg gegen den FCH.

Fehlstart in der Regionalliga

Zwei Jahre später revanchierten sich die Heidenheimer und gewannen ebenfalls im Halbfinale mit 5:0. Der FV Illertissen spielte bis zur Saison 2011/12 noch im Verbandsgebiet des Württembergischen Fußballverbands in der Oberliga. Seit Sommer 2012 geht der FVI in der bayerischen Regionalliga an den Start.

In der höchsten Amateurklasse hat der Tabellensiebte der Vorsaison derweil einen Fehlstart hingelegt. Nach einer knappen 1:2-Niederlage zum Auftakt gegen Viktoria Aschaffenburg gab es am vergangenen Wochenende bei der Spvgg Unterhaching ein deutliches 0:4. Damit liegt der FVI nach zwei Spieltagen am Tabellenende.

Heidenheim/Illertissen