Um ein Haar hätte der 1. FC Heidenheim den zweiten Spieltag in der 2. Bundesliga als Tabellenführer beendet. Dank eines späten Treffers zum 3:0 gegen Arminia Bielefeld rückte Jahn Regensburg noch an den Heidenheimern vorbei. Während beide Vereine den Rest der Liga zum Saisonstart sportlich hinter sich ließen, sind sie in einem anderen Bereich auf den hinteren Plätzen zu finden: beim Dauerkartenverkauf.

So setzten die Heidenheimer rund 4800 Saisontickets ab und liegen damit im Ligavergleich nur auf dem 15. Rang. Der Jahn konnte sogar noch 1500 Karten weniger verkaufen (laut „Kicker“). Schlusslicht mit Blick auf die verkauften Dauerkarten ist der SV Sandhausen (1600).

Aufsteiger mischen vorne mit

In ganz anderen Regionen bewegen sich dabei die aktuellen Aufsteiger. Obwohl sie aus der 3. Liga kommen, bringen der 1. FC Kaiserlautern, der 1. FC Magdeburg und Eintracht Braunschweig nicht nur viel Euphorie mit, sie ziehen auch Zuschauer an.

Die Braunschweiger, die am vergangenen Samstag mit 0:3 beim FCH verloren, können sich über 9700 Dauerkartenbesitzer freuen. Beim FCM sind es sogar noch deutlich mehr: 13.050 Saisontickets verkaufte der dreifache DDR-Meister.

Der Hamburger SV liegt an der Spitze

Der FCK ist nicht nur unter den Aufsteigern der Verein mit der größten Anziehungskraft, auch in der gesamten Liga sind die Pfälzer in Sachen Zuschauer vorne mit dabei. 16.500 Tickets setzte der Traditionsverein vor der Saison ab, lediglich der 1. FC Nürnberg (18.700) und der Hamburger SV (23.000) verkauften mehr.

Ein kleiner Trost für den FCH: Auch in den vergangenen Jahren verkauften andere Klubs mehr Dauerkarten, mehr Punkte vor eigenem Publikum holten aber nur wenige.