Wohl ganz Fußball-Deutschland schaut auf den 1. FC Union Berlin. Nein, nicht, weil der Mannschaft von Tim Skarke, der in Nattheim mit dem Fußball spielen begann und aufwuchs, am 19. Oktober im DFB-Pokal den 1. FC Heidenheim zu Gast hat. Am fünften Spieltag der Bundesliga sprangen die Köpenicker auf den ersten Tabellenplatz der Bundesliga. Dank eines 1:0-Sieges beim 1. FC Köln. Und den entsprechenden Ergebnissen der Konkurrenten.

Die Berliner liegen vor Freiburg und dem FC Bayern in der Tabelle. Und posteten auf Twitter am Sonntagabend, 11. September, adressiert an die Fans: „Und, wie geht’s euch so?“ Skarkes Mitspieler András Schäfer ging noch weiter und verlangte spaßenshalber auf Twitter: „STOP THE COUNT!!!“, was so viel wie: „Beendet die Saison“ heißen soll.

Zum zweiten Mal nach seinem Wechsel vom FCH-Liga-Konkurrenten SV Darmstadt zum 1. FC Union Berlin zur neuen Saison stand Tim Skarke in einem Spieltagskader der Berliner. Gegen Köln wurde der 26-Jährige zwar nicht eingewechselt, durfte sich nach Schlusspfiff aber natürlich mit seiner Mannschaft mitfreuen.

Jubelnde Berliner mit Tim Skarke (im weißen Sportpulli).
Jubelnde Berliner mit Tim Skarke (im weißen Sportpulli).
© Foto: Screenshot/Instagram-Account/Tim Skarke

Nur wenige Tage zuvor kam Skarke im Europapokal am Donnerstag, 8. September, gegen den belgischen Verein Saint-Gilles zu seinem Pflichtspieldebüt bei Union, als er in der 69. Minute eingewechselt wurde.

Durfte im Europapokal für Union Berlin auflaufen: Tim Skarke.
Durfte im Europapokal für Union Berlin auflaufen: Tim Skarke.
© Foto: Screenshot/Instagram-Account/1. FC Union Berlin

Der Verein gratulierte Skarke entsprechend auf seinem Instagram-Account in einer Story.

Tim Skarke freut sich nach dem Spiel in Köln mit den Fans.
Tim Skarke freut sich nach dem Spiel in Köln mit den Fans.
© Foto: Screenshot/Instagram-Account/Tim Skarke

In der Bundesliga wartet Skarke noch auf die ersten Einsatzminuten. Vielleicht wird es am Sonntag, 18. September, soweit sein. Dann hat Union Berlin den VfL Wolfsburg zu Gast.