Dass die Parkflächen auf dem Schlossberg begrenzt sind, haben wir erst kürzlich im Bericht über die Ausbaupläne des 1. FC Heidenheim geschrieben. Auch für auswärtige Busfahrer ist das eine gewisse Herausforderung, sie überbrückten mit ihren langen Gefährten manchmal in allen möglichen Ecken und Enden die Zeit bis zum Schlusspfiff.

Vergangenen Sonntag stand nun ein Bus, der FCH-Anhänger eines befreundeten Amateurvereins gebracht hatte, auf dem Waldweg, der hinter der Voith-Arena Richtung Krankenhaus führt. Dies ärgerte beispielsweise eine Heidenheimerin, die auf dem Weg ins Kreiskrankenhaus war, um dort den vom Deutschen Roten Kreuz angebotenen Impftermin wahrzunehmen.

Unerwartetes Hindernis

Da der Termin mit dem Spielbeginn der Zweitligapartie kollidierte und sie sich ohnehin wenig Chancen auf einen Parkplatz ausrechnete, verzichtete sie auf eine Anfahrt mit dem Auto und stieg aufs Fahrrad um. Doch von den Reutenen kommend, musste sie nun eben an diesem Bus vorbei und und in den Matsch am Wegesrand ausweichen.

So erging sei es auch Familien mit Kinderwagen ergangen, die sonntags ja oft im Wildpark unterwegs sind. Nach der Rückkehr vom Krankenhaus musste die Heidenheimerin zudem einen Umweg machen, da der Weg hinter der Voith-Arena mittlerweile durch den Sicherheitsdienst gesperrt war. Zu ihrer Verwunderung war dies nicht vor dem Spiel, als die Fans Richtung Block liefen, der Fall, sondern während der Partie, als alle im Stadion waren.

Sonderregelung an Spieltagen

Wie der Verein mitteilt, ist an Spieltagen der Stichweg zum Krankenhaus aber als Parkplatz für ein bis zwei Busse während des gesamten Veranstaltungszeitraums vorgesehen. Dies sei mit allen Sicherheitsträgern so abgestimmt.

Der FCH betont gleichzeitig: „In Zukunft werden wir aber, nach dem Hinweis der HZ-Leserin, verstärkt darauf achten, dass die Busse effizienter geparkt werden als das am Sonntag der Fall war, damit Fußgänger und Fahrradfahrer den befestigten Weg besser nutzen können. Konstruktive Kritik nehmen wir jederzeit auf, um die Abläufe am Spieltag für alle Beteiligten so optimal wie möglich zu gestalten.“

Parkverhalten im Blick

Des Weiteren gehöre die Sicherheitsumfahrung zwischen Lösch- und Ententeich am Spieltag zum Veranstaltungs- und Hausrechtsbereich des 1. FC Heidenheim. Die Absperrung an dieser Stelle diene der Fantrennung und diese sei wiederum eine sicherheitsrelevante Vorgabe der Liga und der Behörden während des gesamten Veranstaltungszeitraums.

Für mögliche Parkverstöße zuständig ist das Ordnungsamt der Stadt Heidenheim, das an Spieltagen den ruhenden Verkehr in der Mergelstetter Reute und im Wohngebiet Reutenen kontrolliert und ebenso prüft, ob im Umfeld des Stadions die Flucht- und Rettungswege frei sind.