Heidenheim / tog Der 1. FC Heidenheim reist in der zweiten Runde zum Bundesligisten Werder Bremen in den hohen Norden.

Schweres Los für den 1. FC Heidenheim in der zweiten Runde des DFB-Pokals: Beim Bundesligisten Werder Bremen müssen die Heidenheimer ums Weiterkommen kämpfen. Gespielt werden soll am 29./30. Oktober.

Am Sonntagabend fand die Auslosung der zweiten Hauptrunde im Dortmunder Fußballmuseum statt. Sie wurde im Rahmen der ARD-Sportschau live übertragen, „Losfee“ war Ex-Nationalspieler Christoph Metzelder.

„Wir hatten natürlich wie immer auf ein Heimspiel in der Voith-Arena gehofft, freuen uns jetzt jedoch, dass wir uns wieder einmal mit einem Bundesligisten messen dürfen. In Bremen werden wir klarer Außenseiter sein. Dennoch werden wir auch dort alles versuchen, damit uns vielleicht doch die große Überraschung gelingt“, erklärte Holger Sanwald, FCH-Vorstandsvorsitzender, nach der Auslosung.

Angesichts der Paarung werden auch Erinnerungen wach. Im Jahr 2011 waren der FCH und Werder Bremen schon einmal im DFB-Pokal aufeinander getroffen. Damals sorgten die Heidenheimer als Drittligist mit dem 2:1-Sieg zu Hause für eine Sensation in der ersten Runde und verkauften sich danach auch gegen Borussia Mönchengladbach teuer, als das Aus erst nach Elfmeterschießen besiegelt war.

Mut machen dürfte dem FCH zudem, dass er sich bislang gegen Bundesligisten im DFB-Pokal stets teuer verkaufte. Im vergangenen Spieljahr gelang es, Bayer Leverkusen zu eliminieren, und beim Rekordmeister Bayern München gab es ein mehr als achtbares 4:5. In früheren Jahren setzten sich auch der VfL Wolfsburg, Hertha BSC und Eintracht Frankfurt nur jeweils knapp gegen die Heidenheimer durch.

Wann genau die Bremer Pokal-Revanche stattfinden wird, soll in den kommenden Tagen festgelegt werden. Der Deutsche Fußball-Bund hat als Spieltage für die zweite Pokalrunde den 29. und 30. Oktober vorgegeben.

Der FCH teilte am Sonntag mit, Informationen zum Ticketvorverkauf werde es nach der Terminierung des Spiels geben.